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Bevölkerungsentwicklung

Vorlagentyp: ARÖMER
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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Anfrage vom 13.07.2015, A 881

Betreff: Bevölkerungsentwicklung Die FNP berichtete kürzlich, dass die Stadt Frankfurt in 15 Jahren voraussichtlich 785.000 Einwohner haben werde, nach anderen Berechnungen sogar deutlich über 800.000. Die aktuellen Baulandreserven reichen dafür nicht aus. Ebenso fehlt es dann an Infrastruktureinrichtungen, z. B. an Schulen und Kitas. Aus diesem Grund wird es zunehmend schwieriger, die zusätzlichen Bewohner im vergleichsweise kleinen Frankfurter Stadtgebiet unterzubringen. Im aktuellen Wohnbaulandentwicklungsprogramm ist ein Potenzial von rund 30.000 Wohnungen für die Zeit bis 2025 aufgelistet. Bei einer durchschnittlichen Belegung mit zwei Personen könnten damit die rund 60.000 Neubürger, die die Bertelsmann-Stiftung für die nächsten zehn Jahre vorhersagt, gerade so untergebracht werden. Erfahrungsgemäß lassen sich aber nicht alle Baugebiete in der geplanten Form realisieren - zuletzt etwa wurden die Pläne für das Gebiet "An der Wolfsweide" in Preungesheim gekippt. Da die Prognosen davon ausgehen, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen überproportional ansteigen wird, sind auch Engpässe bei Kitas und Schulen zu erwarten. So werden für 2030 30.400 Kinder im Grundschulalter zwischen sechs und zehn Jahren prognostiziert - fast 5.000 mehr als heute. Um sie zu unterrichten, wären etwa zehn neue Schulen nötig. In den Altersgruppen bis 18 Jahren sieht es ähnlich aus. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Gibt es konkrete Planungen im Magistrat zur Versorgung der bis 2030 prognostizierten zusätzlichen Einwohner mit Wohnungen und Infrastruktur (v.a. Schulen, Kitas)?
  2. Falls 1. zutreffend: von welchen Zahlen geht der Magistrat aus (zusätzliche Einwohner, Anzahl Kinder, die einen Kita-Platz bzw. einen Platz in Schulen bzw. Gymnasien benötigen)?
  3. Wie viele zusätzliche Wohneinheiten, Kitas und Schulen werden nach Auffassung des Magistrats bis 2030 benötigt?
  4. Welche Standorte hat der Magistrat für die unter 3. anzuführenden Einrichtungen vorgesehen?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Juli 2015Sie sind hier
    AA 881Bevölkerungsentwicklung
    STVV-Anfrage · RÖMER
  2. 18. September 2015Antwort des Magistrats · nach 10 WochenBB 343BevölkerungsentwicklungMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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