Mehrkosten - KT-Ostend
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenInhalt
Anfrage vom 12.05.2015, A 849
Betreff: Mehrkosten - KT-Ostend Mit der Vorlage M 58 vom 24.04.2015 beantragt der Magistrat die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung zur Bewilligung von Mehrkosten beim Neubau einer KT in der Oskar-von-Miller-Str. 34 in Höhe von € 944.734,00. In der Begründung führt der Magistrat aus, dass die KT-Ostend zum Jahresende 2012 fertiggestellt werden sollte. Aufgrund eines Wasserschadens war der Termin nicht zu halten. Während des Bauprozesses ist aus unterschiedlichen Gründen Wasser in die Decken über dem Erdgeschoss und dem Obergeschoss eingedrungen. Da das Wasser aufgrund der Konstruktion der Decken (mit abgeschlossenen Hohlkammern) nicht zügig wieder abtrocknen konnte, hat die Feuchtigkeit zu einem Schimmelbefall in beiden Decken geführt. Der Befall in der Decke über dem Obergeschoss ist größtenteils erst Anfang 2014 sichtbar geworden. Hier sind nur kleinere, in der Konstruktion liegende Schadstellen vorhanden, die zum Zeitpunkt der Messungen im Sommer 2013 bereits abgetrocknet und nicht mehr nachweisbar waren. Erst nach dem Einbau von Estrich und Putz und der damit einhergehenden zeitweiligen Erhöhung der Raumluftfeuchte, ist der Befall reaktiviert worden und war in weiteren Messungen erkennbar. Um zusätzliche Zeitverzögerungen zu vermeiden und insbesondere die Fördergelder für die Kita nicht zu gefährden, wurde in Zusammenarbeit mit dem Rechtsamt beschlossen, auf ein selbständiges Beweissicherungsverfahren zu verzichten. Die Sanierungen wurden und werden noch, zum Teil auch im Rahmen einer Mängelbehebung durch die Baubeteiligten, die zum Teil für den Schaden verantwortlich gemacht werden, durchgeführt. Parallel dazu wird die Schadensregulierung gemeinsam mit dem Rechtsamt vorbereitet. Hierbei ist das Ziel der Stadt Frankfurt am Main, alle Kosten des Wasserschadens durch die verantwortlichen Baubeteiligten ersetzt zu bekommen. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:
- Aus welchen "unterschiedlichen Gründen" war während der Bauphase Wasser in die Decken über dem Erdgeschoss und dem Obergeschoss eingedrungen ?
- Ist das Eindringen des Wassers bzw. die fehlende Trocknung mit dem nachfolgenden Schimmelbefalls teilweise oder vollständig durch die Konstruktion (Passivhausbauweise) bedingt ?
- Wäre bei einer anderen (konventionellen) Bauweise der Schaden in gleicher oder ähnlicher Form aufgetreten ?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. Mai 2015Sie sind hierAA 849Mehrkosten - KT-OstendSTVV-Anfrage · RÖMER
- 24. Juli 2015Antwort des Magistrats · nach 10 WochenBB 279Mehrkosten - KT-OstendMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate