Neubau der Theaterdoppelanlage
Zusammenfassung
Der Vorschlag sieht den Neubau der Theaterdoppelanlage vor, wobei das Schauspiel am aktuellen Standort bleibt und die Oper an einem neuen Standort an der Neuen Mainzer Straße entstehen soll. Die Eigentümerin des Grundstücks, die Helaba, ist bereit, das Grundstück günstig oder kostenlos zur Verfügung zu stellen, wenn im Gegenzug ein 200 Meter hoher Turm errichtet wird.
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Thema Wohnen verfolgenFragen an den Magistrat
Die Medien berichteten vor einigen Tagen, dass die Kulturdezernentin einen neuen Vorschlag zum Neubau bzw. Sanierung der Theater-Doppelanlage vorgelegt hat. Der Vorschlag sieht eine räumliche Trennung der beiden Häuser vor, wobei das Schauspiel - mit einem Neubau - am derzeitigen Standort verbleiben soll und die Oper auf einem Grundstück an der Neuen Mainzer Straße am Platz der alten Sparkassen-Zentrale entstehen soll. Nach Presseberichten ist die Eigentümerin des Grundstücks - die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) - bereit, den Teil ihres Geländes, auf dem die alte Zentrale der Frankfurter Sparkasse 1822 steht, "sehr günstig oder kostenlos" abzutreten, wenn die Stadt im Gegenzug die Errichtung eines bis zu 200 Meter hohen Sparkassen-Turms ermöglicht. Der Vorschlag weist gegenüber anderen einige deutliche Vorteile auf, insbesondere auch den Wegfall der Notwendigkeit einer Ausweichspielstätte für die Oper. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:
- Trifft die Darstellung der Presse zu, nach der die Helaba bereit ist, einen Teil des Grundstücks günstig oder kostenfrei zur Verfügung zu stellen, wenn im Gegenzug Baurecht für einen 200 m hohen Turm geschaffen wird?
- Gab es hinsichtlich der unter 1. angeführten geplanten Vereinbarung Gespräche zwischen der Stadt und der Helaba?
- Falls 2. zutreffend: wann und auf wessen Initiative fanden diese Gespräche statt?
- Falls 2. zutreffend: wie sind die bisherigen Ergebnisse dieser Gespräche?
- Ist der Magistrat grundsätzlich bereit, Baurecht für einen (oder mehrere) weitere Hochhäuser zu schaffen, wenn die Stadt im Gegenzug zusätzliche Grundstücke günstig oder kostenfrei zur Verfügung gestellt werden?
- Plant der Magistrat, den Vorschlag der Dezernentin vertiefend im Hinblick auf Kosten und Realisierbarkeit zu prüfen?
- Falls 6. zutreffend: wie sieht das weitere Vorgehen des Magistrats aus?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. Juni 2020Sie sind hierAA 721Neubau der TheaterdoppelanlageSTVV-Anfrage · AfD
- 25. September 2020Antwort des Magistrats · nach 14 WochenBB 542Neubau der TheaterdoppelanlageMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate