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Wohnungsbedarfsprognose

Vorlagentyp: ADIE GRÜNEN IM RÖMER
18 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

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Thema Wohnen verfolgen

Inhalt

Anfrage vom 25.06.1996, A 686

Betreff: Wohnungsbedarfsprognose Tenor: DIE GRÜNEN IM RÖMER stellen zur Vorlage des Magistrats B 220 die folgenden Fragen:

  1. Woher kamen die Zuwanderer, die in der Kernstadt Frankfurt am Main zwischen 1989 und 1992 für eine sprunghaft steigende Einwohnerzahl (von 622.541 auf 660.492 Personen) sorgten?
  2. Wie hoch war die Zahl der Kriegsflüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien unter den Zuwanderern der Kernstadt Frankfurt am Main 1989-92 ?
  3. Wie viele Kriegsflüchtlinge, die in die Kernstadt Frankfurt zugewandert sind, werden die Heimreise antreten müssen, wenn sie das Aufenthaltsrecht verlieren?
  4. Stellt der Bereich der ehemals gemeinnützigen Wohnungswirtschaft (sozial gebundene und ehemalige Sozialwohnungen als Gegenstand des Frankfurter Vertrags) für den Magistrat ein Marktsegment dar? Von welchen weiteren Segmenten des Wohnungsmarktes geht der Magistrat aus?
  5. Wie hoch schätzt der Magistrat die absolute Zahl der wohnungssuchenden, unversorgten Haushalte in den verschiedenen Marktsegmenten der Kernstadt Frankfurt ein?
  6. In welchem Maße rechnet der Magistrat den genannten "Nachholbedarf" an freien Wohnungen aufgrund des unerwarteten Wachstums der Frankfurter Bevölkerung in den Jahren 1989-92 dem Bedarf der unteren, der mittleren und der oberen Einkommensschichten zu?
  7. Wie viele der schätzungsweise in Frankfurt vorhandenen Wohnungssuchenden können aus eigener Kraft und eigenen Einkommen Kaltmieten von DM 15,00 pro qm Wohnfläche aufwärts bezahlen?
  8. Wurden in den vom Magistrat angeführten Bevölkerungsprognosen (des Bundes, des Landes Hessen und des Prestel-Instituts) die immanenten Unsicherheitsfaktoren eingegrenzt, und wenn ja, auf welche Weise in jeder einzelnen Prognose?
  9. Teilt der Magistrat die Auffassung, daß die Zuverlässigkeit einer Bevölkerungsprognose zunimmt, wenn die ihr immanenten Unsicherheitsfaktoren eingegrenzt werden?
  10. Wie hoch ist der durchschnittliche Wohnflächenverbrauch pro Kopf in Frankfurt und Umland, entsprechend den Erkenntnissen des UVF, - bei Wohnungsmietern - bei Wohnungseigentümern - bei Eigentümern von Einfamilien- und Doppelhaushälften?
  11. Wie hoch ist der Wohnflächenverbrauch pro Kopf bei den ausländischen Zuwanderern in der Kernstadt Frankfurt einschließlich der Kriegsflüchtlinge, die aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Frankfurt kamen?
  12. Wie entwickelte sich der Wohnflächenverbrauch seit 1989 bei Mietern und Mieterinnen der beiden untersten Fünftel aller Einkommensschichten, die in Frankfurt mit sozial gebundenem Wohnraum bzw. mit Wohnungen vom freien Wohnungsmarkt versorgt sind - aufgegliedert nach Haushaltsgrößen zwischen 1 und 6 Personen? Antragstellende Fraktion: DIE GRÜNEN IM RÖMER

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Mai 1996BB 220Wohnungsbedarf in Frankfurt am MainMagistratsbericht
  2. 25. Juni 1996Sie sind hier
    AA 686Wohnungsbedarfsprognose
    STVV-Anfrage · DIE GRÜNEN IM RÖMER
  3. 6. September 1996Antwort des Magistrats · nach 18 WochenBB 546WohnungsbedarfsprognoseMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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