Rassismus
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Anfrage vom 28.08.2019, A 543
Betreff: Rassismus Kürzlich befanden sich in der Stadt Plakate, auf denen für ein "Afrikanisches Kinderfest" am 24.08.2019 geworben wurde. U.a. wurde dort ein "Trommelworkshop" angeboten. Auf dem Plakat befand sich die Abbildung einer dunkelhäutigen Frau (s. Abb.). Auf den ersten Blick bediente das Plakat sowohl mit der Abbildung als auch mit dem Text ("Trommelworkshop") sogenannte "rassistische Stereotype". Vor allem Interessenvertretungen dunkelhäufiger Menschen weisen immer wieder auf angeblich rassistische Darstellungen hin, die anderen Betrachtern meist nicht besonders auffallen, z.B. bei den Mohrenapotheken, dem Sarotti-Mohr oder dem Logo der Mainzer Dachdeckerfirma Neger. Erst kürzlich geriet das Heimatfest des Grenzgangs in Biedenkopf in die Kritik, da eine der dort handelnden Figuren der Mohr ist, dargestellt von einer Person mit schwarz gefärbtem Gesicht ("blackfacing"). Das "Afrikanische Kinderfest" wird u.a. von der Stadt Frankfurt unterstützt - konkret Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft. Es ist davon auszugehen, dass sich der Magistrat insoweit auch mit dem Programm und der Darstellung auf dem Werbeplakat befasst hat. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:
- Sieht der Magistrat in dem Bild der Person auf dem Plakat eine rassistische Darstellung?
- Sieht der Magistrat in dem Hinweis auf das Programm ("Trommelworkshop") - noch dazu an erster Stelle - eine rassistische Stereotype?
- Wurde dem Magistrat das Plakat vor der Herstellung dem Magistrat zur Freigabe vorgelegt? Begründung: Abb.: Plakat für das Afrikanische Kinderfest, aufgenommen am 17.08.2019 am Haus Dornbusch
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. August 2019Sie sind hierAA 543RassismusSTVV-Anfrage · AfD
- 22. November 2019Antwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 459RassismusMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate