Stadtteil an der A 5
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Thema Umwelt und Energie verfolgenInhalt
Anfrage vom 11.10.2018, A 396
Betreff: Stadtteil an der A 5 In einem Interview mit der FNP vom 08.10.2018 ("Luft hält sich nicht an politische Grenzen") schilderte der Kasseler Meteorologe Lutz Katzschner die Problematik des geplanten Stadtteils an der A 5 ("Josefsstadt") im Hinblick auf die Klimaveränderungen in der Stadt. Er führte aus, dass der Klimawandel einige Städte unbewohnbar machen: "Dann wird es hier heiß und dreckig." Um gegenzusteuern seien Grünflächen und Frischluftschneisen wichtig. Den geplanten Stadtteil lehnt er daher ab. Der Klimawandel wirke sich in den Städten deutlich stärker aus als in ländlichen Gebieten. Daher sei die Frischluftzufuhr für die Großstädte wichtig. Frankfurt sei in der günstigen Situation, dass es lokale Windsysteme - v.a. aus dem Taunus und der Wetterau - gibt, die die Frischluft aus dem Umland in die Stadt bringen. Dieses System müsse erhalten bleiben, d.h. es dürfen keine Barrieren - etwa in Form von Bauwerken gebildet werden. Würden diese Frischluftschneisen zugebaut, würde es in der Innenstadt im Sommer wärmer. Zudem würden die Immissionswerte zunehmen, da der Luftaustausch behindert würde. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Dieselproblematik ist dies ein weiterer wichtiger Aspekt. Der Wissenschaftler lehnt auch eine nur teilweise Bebauung des Areals an der A 5 - etwa nur im östlichen Teil - ab, da auch durch diese Bebauung eine massive Behinderung der Frischluftzufuhr eintreten würde. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:
- Wie ist der aktuelle Stand der Planungen des Magistrats für die Bebauung des Areals an der A 5?
- Hat der Magistrat die Auswirkungen der Bebauung auf das Klima des gesamten Stadtgebiets wissenschaftlich untersuchen lassen?
- Wie bewertet der Magistrat die Aussagen des Wissenschaftlers in dem zitierten Interview?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Oktober 2018Sie sind hierAA 396Stadtteil an der A 5STVV-Anfrage · AfD
- 21. Dezember 2018Antwort des Magistrats · nach 10 WochenBB 400Stadtteil an der A 5Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate