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Situation von und Bedarf an ehrenamtlichen Sprachmittlern

Vorlagentyp: ACDU
29 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren1 Sitzung

Zusammenfassung

Die Anfrage beschäftigt sich mit dem Bedarf an ehrenamtlichen Sprachmittlern in Frankfurt, insbesondere in Bezug auf die Unterstützung der Bürgerkommunikation mit städtischen Behörden. Angesichts der Sprachvielfalt wird eine Evaluierung der Rolle und Anzahl der Sprachmittler angestrebt, um die bestehenden Lücken zu identifizieren und die Entlohnung zu klären.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Fragen an den Magistrat

Die Stadt Frankfurt ist ebenso wie nicht-städtische Institutionen zur Wahrnehmung zahlreicher Aufgaben des Bürgerservice auf Sprachmittler angewiesen. Die große Sprachvielfalt in Frankfurt können städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allein nicht abbilden und es gibt zahlreiche Bereiche, in denen keine professionellen Übersetzungs- und Dolmetscherleistungen notwendig sind, um die Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und den städtischen Behörden zu unterstützen. So haben das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten (Amka) und weitere Behörden einen Bedarf an Sprachmittlern, die Unterstützungsleistungen, wie eine Begleitung bei Behördengängen, anbieten. Laut ST 1769vom 07.09.2018 gibt es einen hohen Bedarf an sprachlichen Vermittlungsleistungen und eine große Anzahl an Menschen, die sich seit Jahren ehrenamtlich und unentgeltlich in diesem Bereich einsetzen. Die Nachfrage nach Sprachmittlern dürfte auch infolge des Ukrainekriegs noch einmal deutlich angestiegen sein.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Wie viele Sprachmittler standen im Jahr 2023 in Kontakt mit den einzelnen Ämtern in Frankfurt und welche Sprachen haben sie abgebildet?
  2. Welche Sprachen wurden während der vergangenen fünf Jahre von und bei den Ämtern angefragt?
  3. Wie viele Personen betreut ein Sprachmittler im Schnitt?
  4. Gibt es auch hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier eine Unterstützungsleistung anbieten? Wenn ja, wie viele und in welchen Ämtern?
  5. Wie bewerten die Ämter den aktuellen Bedarf an Sprachmittlern?
  6. Bei welchen städtischen Ämtern und Institutionen sind die Bedarfe besonders hoch?
  7. Welche fachlichen Eignungsvoraussetzungen benötigen ehrenamtliche Sprachmittler, wenn Sie in den städtischen "Vermittlungspool" aufgenommen werden möchten?
  8. Werden Sprachmittler in Frankfurt von den Ämtern entlohnt? Wenn ja, wie sieht diese Entlohnung aus?

a) Wird den Sprachmittlern eine pauschale Aufwandsentschädigung gezahlt oder wird nach Stunden / konkreten Einsätzen abgerechnet?

b) Welche rechtliche und vertragliche Grundlage haben die Ämter, um Sprachmittler zu entlohnen?

c) Welche Gesamtkosten sind dadurch während der letzten fünf Jahre (einzeln ausgewiesen nach Kalenderjahr) entstanden?

  1. Welche Zusammenarbeit gibt es zwischen städtischen Ämtern und nicht-städtischen Institutionen (wie zum Beispiel der Industrie- und Handelskammer), bei der Sprachmittler eine Rolle spielen und wie gestaltet sich die konkrete Zusammenarbeit? Welche Seite steuert bei gemeinsamen Projekten die Sprachmittler bei und zu welchen Konditionen werden diese beschäftigt?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. März 2024Sie sind hier
    AA 279Situation von und Bedarf an ehrenamtlichen Sprachmittlern
    STVV-Anfrage · CDU
  2. 27. September 2024Antwort des Magistrats · nach 29 WochenBB 361Situation von und Bedarf an ehrenamtlichen SprachmittlernMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa
Sitzung 28 · 04.07.2024
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 279 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Enthaltung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION; CDU (= Enthaltung)

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