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Ersatzfläche für Ruderverein

Vorlagentyp: AAfD
12 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Die Anfrage zielt darauf ab, Informationen über den Austausch zwischen der Stadt Frankfurt und dem Offenbacher Ruderverein bezüglich einer Ersatzfläche für einen Sportplatz zu erhalten. Es wird erwartet, dass der Magistrat die bisherigen Gespräche und die rechtlichen Grundlagen zur Sicherung einer Ersatzfläche darlegt.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Starkenburger Straße — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 10.08.2026.

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Neues zu Starkenburger Straße per E-Mail

Fragen an den Magistrat

Die Frankfurter Rundschau (FR) berichtete am 13.02.2024, dass der Offenbacher Ruderverein (ORV) mit Sitz in Fechenheim, der auch eine Hockeyabteilung hat, schon seit dem Jahr 2015 auf eine ihm von der Stadt Frankfurt versprochene Ersatzfläche für eine Renaturierungsmaßnahme im Mainbogen warte. Im Jahr 2018 wurde der Platz vom Verein geräumt. Es habe immer Bedarf an einem Ersatzsportplatz bestanden, auch wenn die Stadt dies 2015 in einem Bericht in Abrede gestellt habe. Von der Stadt würde man keine weiteren Informationen erhalten. Mittlerweile sollen Gespräche der Stadt mit dem Verein in Aussicht stehen (FR 23.02.2024).

Im Antrag NR 1108/2015 der damaligen Koalitionsfraktionen CDU und Grüne hieß es bzgl. einer Ersatzfläche für den genannten Ruderverein:

"2. Der Magistrat wird beauftragt, bei der Entwicklung des Fechenheimer Mainbogens zu einem naturnahen Landschaftsraum mit typischem Auencharakter folgendes umzusetzen:

...

c) Für das durch die Renaturierung entfallende Sportfeld (Hockeyplatz) am südwestlichen Ende der Starkenburger Straße ist in Absprache mit dem Sportverein im Plangebiet oder in der näheren Umgebung bei Bedarf ein Ersatz zu schaffen, der vor einer Beseitigung des bisherigen Sportplatzes fertigzustellen ist. Planungsrechtlich ist ein Ersatz-Sportfeld auf jeden Fall zu sichern und auszuweisen.

..."

Daraufhin erschien noch im gleichen Jahr der Bericht B 326/2015, in welchem der Magistrat zu obiger Maßgabe folgendes ausführte:

"Zu Ziffer 2c:

Bezüglich der durch den Offenbacher Ruderverein (ORV) als Hockeyplatz genutzten Rasenfläche werden derzeit Gespräche zwischen dem Umweltamt, Unteren Naturschutzbehörde, und dem Verein geführt, um die aktuelle Genehmigungslage und den zukünftigen Bedarf zu prüfen. Eine Baugenehmigung für einen Sportplatz existiert nach aktuellem Sachstand nicht. Die Fläche wird auch nicht mehr für einen intensiven Hockeyspielbetrieb genutzt. Letzteres zeigt sich auch darin, dass die Rasenfläche von einem Golfclub als Übungsgelände genutzt wird. Mit dem betroffenen Verein wird derzeit in Bezug auf den tatsächlichen Bedarf eine einvernehmliche Lösung über die zukünftige Größe und Nutzungsmöglichkeit der Rasenfläche angestrebt.

Von Seiten des ORV, der den Hauptspielbetrieb seiner Hockeyabteilung in Offenbach ausübt, besteht nach den bisherigen Gesprächen offenbar kein Bedarf an einem Ersatzsportplatz im Plangebiet oder dessen Umgebung . Da die im "Fachplan Landschaft" zum Flurbereinigungsverfahren avisierte Ersatzfläche für den Hockeyplatz aus verschiedenen Gründen wenig geeignet zu sein scheint, wird diese Fläche - auch mit Blick auf die Bedarfslage des Offenbacher Vereins - voraussichtlich planerisch aufgegeben.

Aufgrund der Beschlusslage der Stadt Frankfurt am Main sind im Falle der planerischen Umwidmung von Sportanlagen generell Ersatzplanungen in die Wege zu leiten. Planungsrechtlich ist deshalb ein Ersatz-Sportfeld zu sichern und auszuweisen, wobei gemeinsam mit dem Sportamt der Stadt Frankfurt am Main eine konstruktive Lösung gegebenenfalls auch außerhalb des Fechenheimer Mainbogens zu suchen ist."

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Welchen Informationsaustausch hinsichtlich einer Ersatzfläche hat es seit dem Jahr 2015 bis 2023 mit dem Ruderverein gegeben?
  2. Wie kam die Stadt zur damaligen Einschätzung (s. B 326/2015), dass der Ruderverein "...nach den bisherigen Gesprächen offenbar kein Bedarf an einem Ersatzsportplatz im Plangebiet oder dessen Umgebung" habe?
  3. Wie rechtlich verbindlich war der im NR 1108/2015 dargelegte Auftrag an den Magistrat "Planungsrechtlich ist ein Ersatz-Sportfeld auf jeden Fall zu sichern und auszuweisen."?
  4. Welche Versäumnisse räumt der Magistrat im Umgang mit dem Ruderverein aus heutiger Sicht ggf. ein?
  5. Welche Gespräche mit dem Ruderverein sind in diesem Jahr schon erfolgt bzw. sind bisher geplant?
  6. Welche Ersatzflächen könnten dem Ruderverein zur Verfügung gestellt werden?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Februar 2024Sie sind hier
    AA 274Ersatzfläche für Ruderverein
    STVV-Anfrage · AfD
  2. 17. Mai 2024Antwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 191Ersatzfläche für RudervereinMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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