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Mobile Retter: Auch ein Modell für Frankfurt?

Vorlagentyp: ABFF
33 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren1 Sitzung

Zusammenfassung

Die Anfrage zielt darauf ab, die Möglichkeit der Implementierung des Smartphone-basierten Ersthelfer-Systems "Mobile Retter" in Frankfurt zu prüfen. Dies könnte die Rettungskette ergänzen und die Überlebenschancen bei Herz-Kreislauf-Stillständen erhöhen. Der Magistrat wird um Stellungnahme zu den Überlegungen und Planungen gebeten.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Fragen an den Magistrat

Der gemeinnützige Verein "Mobile Retter e. V." setzt sich seit Anfang 2014 für die Verbreitung von Smartphone-basierten Ersthelfer-Systemen in Deutschland ein. Die Initiative hat das Ziel, die Rettungskette entscheidend zu ergänzen:

Geht ein Notruf mit der Meldung "Herz-Kreislauf-Stillstand" in der Rettungsleitstelle ein, lösen die Disponenten neben dem Alarm für den Rettungsdienst auch automatisch eine Alarmierung über die Mobile-Retter-App aus. Das zugrundeliegende System lokalisiert dann registrierte, ehrenamtliche Ersthelfer in unmittelbarer Umgebung des Einsatzortes und sendet eine Anfrage an deren Smartphone. Durch deren räumliche Nähe können diese dann qualifizierte Erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Das System ist mittlerweile in 36 Gebietskörperschaften in Deutschland etabliert. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden hat das System "Mobile Retter" Anfang 2022 installiert. Der Verein verfügt nach mehrjähriger Testphase und einer Vielzahl von bundesweiten Implementierungen über tiefgreifende Erfahrungswerte und Kompetenzen. Dadurch konnten Mobile Retter in den vergangenen Jahren bereits Dutzende Menschenleben retten.

Wert legt die Initiative bei ihrer Arbeit auf die Feststellung, dass diese lediglich eine Ergänzung zu bestehenden Rettungsdiensten darstellt. Das Projekt kann und will keinerlei rettungsdienstliche Maßnahmen oder Ausstattungen ersetzen. Ebenfalls ist das System so angelegt, dass der Arbeitsaufwand der Leitstellen dadurch nicht erhöht wird.

Dies vorausgeschickt, bitten wir den Magistrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. ) Gibt es Überlegungen seitens der Stadt als Trägerin des bodengebundenen Rettungsdienstes, dieses Ersthelfer-System auch in Frankfurt zu implementieren?
  2. ) Wenn ja, wie konkret sind die Planungen dazu gediehen und zu welchem Termin kann mit dem Projektgestartet werden?
  3. ) Wenn nein, warum sieht der Magistrat keine Notwendigkeit für die Implementierung eines solchen lebensrettenden Modells im Rettungsdienst der Stadt Frankfurt?
  4. ) Gab es bereits Gespräche seitens der Branddirektion mit dem Verein "Mobile Retter e. V." und wurde eine Einschätzung bezüglich Effektivität und Nutzen dieses Systems bei den Leistungserbringern des Rettungsdienstes in Frankfurt eingeholt? Wenn ja, mit welchen Ergebnissen?
  5. ) Hat der Magistrat bereits mit der Landeshauptstadt Wiesbaden Kontakt aufgenommen, um sich über die dort seit Anfang 2022 erfolgte Implementierung des Systems "Mobile Retter" gesammelten Erfahrungen zu informieren? Wenn ja, mit welchen Ergebnissen?
  6. ) Sofern die unter Frage 4. und 5. angeführten Gespräche noch nicht geführt wurden: Ist der Magistrat bereit, dies unverzüglich nachzuholen, um dann gegebenenfalls eine Implementierung dieses Systems auch in Frankfurt anzustreben?
  7. ) Wie bewertet der Magistrat den Umstand, dass in Frankfurt im Jahr 2022 die gesetzliche Hilfsfrist von zehn Minuten zwischen Alarmierung und Eintreffen der Rettungskräfte an der Einsatzstelle nur noch in 85 Prozent der Fälle eingehalten werden konnte und mit welchen konkreten Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass sich diese Quote wieder deutlich verbessert?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 8. Januar 2024Sie sind hier
    AA 264„Mobile Retter“: Auch ein Modell für Frankfurt?
    STVV-Anfrage · BFF-BIG
  2. 26. August 2024Antwort des Magistrats · nach 33 WochenBB 325„Mobile Retter“: Auch ein Modell für Frankfurt?Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 27 · 10.06.2024
TO I, TOP 3
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 264 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG

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