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Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung sicherstellen

Vorlagentyp: ACDU
12 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Anfrage zielt darauf ab, die Situation der Inobhutnahmen in Frankfurt zu klären und Maßnahmen zur Sicherstellung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung zu erörtern. Es wird erwartet, dass der Magistrat konkrete Schritte zur Verbesserung der Personalsituation und zur Verhinderung von Inobhutnahmen darlegt.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Fragen an den Magistrat

In einem Pressebericht der Frankfurter Rundschau wurden zuletzt Zahlen zu regulären Inobhutnahmen in Hessen im Jahr 2021 veröffentlicht (ohne Inobhutnahmen von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten). Zahlen der Jugendämter zu Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen im Jahr 2022 hat das hessische Sozialministerium zum Zeitpunkt der Presseberichterstattung noch nicht bekannt gegeben, aber es gibt offenbar Rückmeldungen aus Städten und Landkreisen, die einen erheblichen Anstieg im Vergleich zu 2021 zeigen. Außerdem hat sich laut Bericht die Verweildauer nach Inobhutnahmen verlängert. Ein Grund für die gestiegene Zahl an Inobhutnahmen sind die zeitlich verzögerten Folgen der Corona-Pandemie. Aus Frankfurter Einrichtungen wie beispielsweise dem Familienzentrum Monikahaus ist bekannt, dass aufgrund von Personalmangel eine vollstationäre Heimgruppe für Kinder und Jugendliche geschlossen werden musste. Die Mitarbeiter im Monikahaus, die derzeit im Bereich der Heimgruppen tätig sind, sind stark belastet. Der allgemein bekannte Fachkräftemangel im Arbeitsfeld von Erzieherinnen und Erziehern, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen droht sich weiter zu verschärfen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Wie viele reguläre Inobhutnahmen gab es in 2022 in Frankfurt?
  2. Ist eine steigende Tendenz der Inobhutnahmen in den letzten Jahren zu beobachten?
  3. Konnten alle Kinder, die in Frankfurt in Obhut genommen wurden, auch in Frankfurt untergebracht werden?
  4. Sind dem Magistrat noch weitere Einrichtungen bekannt, wo Heimgruppen aufgrund von Personalmangel geschlossen werden mussten?
  5. Wie stellt der Magistrat zukünftig sicher, dass bei Fällen im Bereich § 8a SGB VIII ausreichend Personal zur Verfügung steht, um den wichtigen Schutzauftrag erfüllen zu können, und welche konkreten Maßnahmen ergreift der Magistrat, um langfristig Personal für die Arbeit im Bereich der Inobhutnahmen zu gewinnen?
  6. Gibt es seitens des Magistrats Kontakt zu Fachschulen und Fachhochschulen mit sozialen Schwerpunkt außerhalb von Frankfurt?
  7. Inwieweit prüft der Magistrat, ob auch ausländische Sozialpädagogen für eine Tätigkeit in Frankfurt angeworben werden können?
  8. Welche Maßnahmen ergreift der Magistrat, um Inobhutnahmen zu verhindern, indem frühzeitig und niedrigschwellig mit gefährdeten Familien, etwa hinsichtlich von Erziehungshilfen, gearbeitet wird?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Mai 2023Sie sind hier
    AA 219Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung sicherstellen
    STVV-Anfrage · CDU
  2. 24. Juli 2023Antwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 299Schutzauftrag bei Kindswohlgefährdung sicherstellenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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