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Umzug von atelierfrankfurt e..V. ins Ostend im Jahr 2013 - Wie werden Umzug und laufende Betriebskosten finanziert?

Vorlagentyp: ASPD
13 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren
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Inhalt

Anfrage vom 22.08.2012, A 196

Betreff: Umzug von atelierfrankfurt e. V. ins Ostend im Jahr 2013 - Wie werden Umzug und laufende Betriebskosten finanziert? Nach Presseberichten wird das Atelierfrankfurt im Jahr 2013 aus dem ehemaligen Polizeipräsidium in neue Räumlichkeiten in der Schwedlerstraße umziehen. Dort sollen 9.000 Quadratmeter Nutzfläche für bis zu 200 Künstler zur Verfügung stehen, dreimal so viel wie bisher. Teilweise sollen bisherige Mietverträge für andere Ateliers gekündigt werden. Der Mietvertrag über fünf Jahre wurde bereits unterzeichnet, die Finanzierung für die laufenden Kosten ist allerdings ebenso ungesichert, wie die veranschlagten 350.000 Euro für den notwendigen Umbau. Nach einer Mitteilung des Presse- und Informationsamtes der Stadt erklärte die Leiterin des Kulturamtes, es seien bisher "nur noch" rund 20 Prozent der laufenden Betriebskosten offen, das sind immerhin 200.000 Euro jährlich. Angegeben wird auch, die Stadt übernehme 15 Prozent der laufenden Kosten, also 150.000 Euro, wogegen bisher lediglich 25.000 Euro zur Verfügung standen. Ebenfalls soll dort eine neue Probebühne für Tanz und Theater entstehen. 50 Prozent der Kosten, also 500.000 Euro - der künftigen Betriebskosten will das Atelierfrankfurt selbst aufbringen. Wir fragen deshalb den Magistrat:

  1. Ist es vorgesehen, im Haushalt der Stadt Frankfurt den Zuschuss für das Atelierfrankfurt von 25.000 auf 150.000 Euro zu erhöhen?
  2. Wer übernimmt die Umbaukosten in Höhe von - bisher veranschlagten - 350.000 Euro?
  3. Warum wurde bei solch hohen Umbaukosten ein Mietvertrag nur über 5 Jahre abgeschlossen?
  4. Welche anderen Mietverträge für bestehende Ateliers werden gekündigt, und wie lange bestehen dort noch Mietverträge?
  5. Welche Mietkosten kommen auf die Künstler in den neuen Ateliers zu?
  6. Wie werden die noch offenen zwanzig Prozent der Betriebskosten, also jährlich 200.000 Euro, gedeckt? Wer ist für die Finanzierung zuständig, wenn keine Spendenmittel dafür eingeworben werden können?
  7. In welcher Höhe entstehen Kosten für eine neue Probebühne für Tanz und Theater und wer finanziert die Ausstattung und laufenden Unterhalt?
  8. Werden andere Probebühnen dafür aufgegeben und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt?
  9. In welcher Form leistet der Eigentümer der Liegenschaft, Herr Loulakis, einen 15prozentigen Beitrag zu den laufenden Kosten?
  10. Die neue Beiratsvorsitzende des Atelierfrankfurts, Petra Roth, soll in erheblichem Umfang Spenden einwerben. Ist das für den gesamten Zeitraum des Mietvertrages vorgesehen, und wer übernimmt die Kosten, falls das nicht gelingt?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. August 2012Sie sind hier
    AA 196Umzug von atelierfrankfurt e..V. ins Ostend im Jahr 2013 - Wie werden Umzug und laufende Betriebskosten finanziert?
    STVV-Anfrage · SPD
  2. 19. November 2012Antwort des Magistrats · nach 13 WochenBB 489Umzug von ATELIERFRANKFURT e..V. ins Ostend im Jahr 2012 - Wie werden Umzug und laufende Betriebskosten finanziert?Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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