Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Bibelhaus Erlebnismuseum als Zentrum des interreligiösen Dialogs erhalten

Vorlagentyp: ACDU
13 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Anfrage zielt darauf ab, die Zukunft des Bibelhaus Erlebnismuseums zu sichern, da es einen wichtigen Beitrag zum interreligiösen Dialog leistet. Es wird gefordert, dass die Stadt Frankfurt Maßnahmen ergreift, um das Museum finanziell zu unterstützen und die kulturelle Vielfalt zu erhalten.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Kultur verfolgen

Fragen an den Magistrat

Die Zukunft des Frankfurter Bibelhaus Erlebnismuseums ist gefährdet. Es leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Dialog der Weltkulturen Christentum, Judentum und Islam und ist ein wichtiger Garant für die kulturelle Vielfalt der Museumslandschaft am Frankfurter Museumsufer. Seit der Eröffnung im Jahr 2003 zeigt das Bibelhaus Erlebnismuseum die Überlieferung, Lebenswelt und aktuelle Bedeutung der Bibel mit archäologischen Funden, thematischen Inszenierungen und vielen Mitmach-Elementen. Das Museum ist konzeptionell auf die verbindenden Elemente der monotheistischen Religionen ausgelegt, vermittelt viel kulturelles Wissen und leistet einen wichtigen Beitrag dazu, insbesondere Kindern und Jugendlichen die historische Lebenswelt und Werte der Bibel näher zu bringen. Dabei werden in Wechselausstellungen immer wieder auch kritische Herangehensweisen an die Bibel gewählt und Themen aufgegriffen, die jungen Menschen unter den Nägeln brennen (siehe die Ausstellung "G*tt w/m/d - Geschlechtervielfalt seit biblischen Zeiten" im vergangenen Jahr). Das Angebot wird gut von Schulklassen angenommen.

Aus diesen Gründen sollte sich die Stadt für den Erhalt des Museums stark machen. Denn Anfang 2023 ist das Bibelhaus Erlebnismuseum geheißen, der Synode der Evangelischen Landeskirche ein tragfähiges finanzielles Konzept vorzulegen, das sich auf die pädagogische Nutzung des Hauses konzentriert. Dies ist Voraussetzung für eine weitere Bezuschussung durch die Kirchenverwaltung, die andernfalls mit dem Jahr 2025 eingestellt wird. Somit muss das Konzept auch die Mittelbereitstellung durch Dritte ausweisen. Der Stadt Frankfurt sollte daran gelegen sein, die Vielfalt der Museumslandschaft zu erhalten und das Bibelhaus bei der Zukunftssicherung zu unterstützen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Gab es bereits Gespräche des Magistrats mit der Museumsführung zur Zukunft des Bibelhauses?

a) Wenn ja: Was haben diese ergeben?

b) Wenn nein: Warum nicht?

  1. Gab es Gespräche des für die Kirchen zuständigen Dezernenten mit der Evangelischen Landeskirche in dieser Sache?

a) Wenn ja: Was haben diese ergeben?

b) Wenn nein: Warum nicht?

  1. Ist dem Magistrat bekannt, ob das Museum bereits weitere Stiftungen etc. für die Finanzierung des Betriebs ab 2025 gewinnen konnte?
  2. Genügen die unter Punkt 2) genannten finanziellen Zusagen um die Zukunft des Bibelhaus Erlebnismuseums zu sichern? Wenn nicht, wie hoch wäre die Summe der jährlich zusätzlich benötigten Mittel?
  3. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, das Museum bei der Akquise weiterer Drittmittel zu unterstützen?
  4. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, das Museum bei der Entwicklung eines langfristig tragenden Konzepts zu unterstützen, zum Beispiel durch inhaltliche Unterstützung bei der Erarbeitung museumspädagogischer Programme durch das Bildungs- und das Kulturdezernat?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. November 2022Sie sind hier
    AA 167Bibelhaus Erlebnismuseum als Zentrum des interreligiösen Dialogs erhalten
    STVV-Anfrage · CDU
  2. 6. Februar 2023Antwort des Magistrats · nach 13 WochenBB 54Bibelhaus Erlebnismuseum als Zentrum des interreligiösen Dialogs erhaltenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen