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Zivile Verteidigung im Rahmen des Paktes für den Bevölkerungsschutz

Vorlagentyp: ALINKE
14 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Pakt für den Bevölkerungsschutz sieht umfassende Investitionen in den Zivil- und Katastrophenschutz vor, um die Widerstandsfähigkeit Deutschlands zu verbessern. Der Magistrat der Stadt Frankfurt wird um Informationen zu aktuellen Zielen, Strategien und Infrastruktur im Rahmen dieses Paktes gebeten.

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Fragen an den Magistrat

Der jüngst vom Bund verabschiedete "Pakt für den Bevölkerungsschutz" sieht milliardenschwere Investitionen in neue Kommandostrukturen und Warnsysteme vor, um Deutschland im Kriegsfall widerstandsfähiger zu machen. Die stärkere Verzahnung von militärischer und ziviler Verteidigung wird damit angestrebt. Bis 2029 sollen rund 10 Milliarden Euro vom Bund in den Zivil- und Katastrophenschutz investiert werden, auch in den Kommunen. Diese sollen unter anderem einen Wegweiser für die Krisenvorsorge erhalten. Darüber hinaus sind jedoch keine Informationen verfügbar, inwiefern beispielsweise der Zivil- und Katastrophenschutz Frankfurts Rezipient dieser Investitionsmittel sein könnte. Für die fortschreitende Militarisierung der Gesellschaft scheint dieser Pakt allemal ein deutlicher Barometer zu sein. Der Magistrat wird daher gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Welche Ziele verfolgt der Zivil- und Katastrophenschutz in Frankfurt derzeit?
  2. Wie ist er für diese Aufgaben aufgestellt?
  3. Welche Strategien und Maßnahmen gibt es, den Zivil- und Katastrophenschutz auf eine potenzielle Kriegssituation auszurichten?
  4. Inwiefern werden Maßnahmen des militärischen Zivilschutzes auch an Schulen geplant bzw. durchgeführt?
  5. Gibt es im Kontext des neuen "Paktes für den Bevölkerungsschutz" Vorgaben an die Stadt Frankfurt, die den Aufbau von Infrastruktur beinhalten? Wenn ja, welche?
  6. Inwiefern gibt es Pläne der Stadt Frankfurt Schutzräume, wie beispielsweise Bunkeranlagen, zu renovieren bzw. neu zu bauen?
  7. Für wie viele Menschen sollen diese Anlagen ausgelegt sein?
  8. Wie hoch werden die, für eine Umsetzung des "Paktes für den Bevölkerungsschutz" anfallenden Kosten für die Stadt Frankfurt geschätzt?
  9. Über welche Arten der Finanzierung verfügt der Zivil- und Katastrophenschutz in Frankfurt derzeit?
  10. Inwiefern wird der Zivil- und Katastrophenschutz in Frankfurt mit Investitionsmitteln vom Bund ausgestattet?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. Juni 2026Sie sind hier
    AA 14Zivile Verteidigung im Rahmen des Paktes für den Bevölkerungsschutz
    STVV-Anfrage · Linke
  2. 21. September 2026Antwort des Magistrats · nach 14 WochenBB 279Zivile Verteidigung im Rahmen des Paktes für den BevölkerungsschutzMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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