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Mittagstischversorgung ja - aber wo sind Transparenz und Gleichbehandlung?

Vorlagentyp: ASPD
12 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

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Anfrage vom 28.10.2009, A 1086

Betreff: Mittagstischversorgung ja - aber wo sind Transparenz und Gleichbehandlung? Die SPD-Fraktion begrüßt die Ausweitung der Mittagstischversorgung und die dafür im Haushalt zusätzlich eingestellten Mittel in Höhe von 400.000 Euro. Ein genauerer Blick auf die Tabelle der genehmigten Anträge erzeugt jedoch Verwunderung, da die städtische Bezuschussung für ein Essen zwischen den einzelnen Trägern zwischen 1,52 € und 11,15 € schwankt. Diese offensichtliche Unkalkulierbarkeit des Projekts "Mittagstisch" ist weder den betroffenen Trägern noch den verantwortlichen Stadtverordneten zu vermitteln. Auch die Kriterien "unterversorgte Stadtteile" oder "besondere Personengruppe" scheinen bei dem Vergleich zwischen genehmigten und abgelehnten Anträgen willkürliche Anwendung zu finden. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Nach welchen Kriterien werden Stadtteile für zusätzliche Projekte der Mittagstischversorgung ausgesucht?
  2. Nach welchen Kriterien erfolgt die Kalkulation eines zusätzlichen Projektes?
  3. Wie wird bei den Planungen pro Kopf/pro Essen gerechnet?
  4. Bei welcher Höhe liegt die Höchstgrenze für die Bezuschussung eines Essens?
  5. Wird den Trägern die Freiheit eingeräumt, die Versorgung mit dem Essen selbst zu organisieren, z.B. über kleine Küchen oder Caterer?
  6. Wie vermeidet der Magistrat eine unzulässige Vermischung mit den Betreuungskosten in den Einrichtungen?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 28. Oktober 2009Sie sind hier
    AA 1086Mittagstischversorgung ja - aber wo sind Transparenz und Gleichbehandlung?
    STVV-Anfrage · SPD
  2. 22. Januar 2010Antwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 45Mittagstischversorgung ja - aber wo sind Transparenz und Gleichbehandlung?Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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