Kontrollierte Heroinvergabe muss endlich auf den Weg gebracht werden
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Gesundheit und Soziales verfolgenInhalt
Anfrage gem. § 15 (3) GOS vom 26.09.2001, A 107
Betreff:
Kontrollierte Heroinvergabe muss endlich auf den Weg gebracht werden
Der Frankfurter Weg der Drogenpolitik ist bundesweit anerkannt und soll mit der kontrollierten Heroinvergabe konsequent weiter beschritten werden. Es ist dringend erforderlich, dass auch Frankfurt am Main endlich wie die anderen Städte, die an dem Versuch teilnehmen, die Unterschrift zur Vereinbarung der Teilnahme an der Arzneimittelstudie leistet. Es ist darüber hinaus dringend geboten, dass die Räumlichkeiten zur Verfügung stehen und alle notwendigen Vorarbeiten beginnen können, damit Frankfurt am Main gleichzeitig mit den anderen Städten zum
- Februar mit dem Versuch starten kann. Mittlerweile wurde öffentlich durch die Oberbürgermeisterin bekannt gegeben, dass das Herzzentrum in der Breite Gasse ab kommendem Jahr dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt werde. Hier sind die entsprechenden Räume auch für die Heroinvergabe vorgesehen.
Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:
- Wann leistet die Stadt Frankfurt am Main ihre Unterschrift zu der Vereinbarung über die Teilnahme an der Arzneimittelstudie?
- Ist es zutreffend, dass in dem Herzzentrum Räume für die kontrollierte Heroinvergabe angemietet werden sollen?
- Ab wann werden die Räume zur Verfügung stehen?
- Welche Umbaumaßnahmen sind erforderlich?
- Werden alternative Räume für die Heroinvergabe angesehen, um eine Verzögerung des Beginns des Projektes zu vermeiden?
- Wurden mittlerweile die notwendigen Vereinbarungen mit der Staatsanwaltschaft für die Heroinvergabe getroffen?
- Welche Vorlaufzeit für das Projekt ist erforderlich, wenn Räume zur Verfügung stehen, das heißt, wann kann konkret mit dem Projekt begonnen werden?
- Wurde damit begonnen, das für die Durchführung der Studie notwendige Personal in Zusammenarbeit mit den Drogenhilfevereinen zu gewinnen?
- Wie hoch sind die finanziellen Aufwendungen der Stadt für das Projekt der Heroinvergabe?
Antragstellende Fraktion: SPD Antragsteller/innen: Stadtv. Dr. Renate Wolter-Brandecker
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. September 2001 brachte SPD diese Anfrage in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, F.D.P. und FAG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, F.D.P. und FAG