Warum gibt es in den Wohngebieten der östlichen Stadtteile keine Ladestationen für Elektrofahrzeuge?
Zusammenfassung
In diesem Auskunftsersuchen wird der Magistrat aufgefordert, Informationen zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in den östlichen Stadtteilen von Frankfurt bereitzustellen. Der Fokus liegt auf der aktuellen Situation und den Maßnahmen zur Förderung von Ladepunkten, um die Klimaziele der Stadt bis 2035 zu erreichen.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenFragen an den Magistrat
- Warum wird in Anfragen zum Bereich "Elektromobile Ladeinfrastruktur für die Stadt Frankfurt" immer wieder nur auf den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung verwiesen, in dem die Stadtverordnetenversammlung beschlossen hat, beim Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität nicht unternehmerisch tätig zu werden? Einerseits wirbt die städtische Gesellschaft Mainova AG selbst auf ihrer Webseite: "Mainova und ABG bauen in enger Abstimmung mit der Stadt Frankfurt die Ladeinfrastruktur. . aus." Bei Anfragen des Ortsbeirates an den Magistrat zu "Elektromobiler Ladeinfrastruktur für die Stadt Frankfurt" antwortet sogar der Pressesprecher der Mainova AG.
- Besteht die Möglichkeit, dass der Magistrat trotzdem auf seine städtischen Partner einwirkt und diese öffentliche Ladeinfrastruktur in die Stadtteile bringen, obwohl der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung eine völlig andere Zielsetzung hat? Das Open-Market-Modell (2020), welches die Ladeinfrastruktur fördern sollte, ist nun seit drei Jahren aktiv und gilt als umgesetzt. Es sollten bereits im Jahr 2022 380 neue Ladepunkte in Frankfurt entstehen.
- Wie viele der ursprünglich 380 Ladepunkte sind 2022 umgesetzt worden und nutzbar?
- Wie viele der Ladepunkte stehen davon in den östlichen Wohngebieten (ab A 661)?
- Ist das Open-Market-Modell gut umgesetzt worden und wird es seinen erforderlichen Teil beitragen, um das Ziel zur Klimaneutralität in Frankfurt 2035 zu erreichen?
- Was ist aus den Vorschlägen der Ortsbeiräte zu Ladepunkten in den Stadtteilen geworden?
- Hat es bisher seitens des Magistrats Anstrengungen gegeben, Ladepunkte für E-Autos in die Wohngebiete der östlichen Stadtteile zu bringen?
- Wie viele öffentliche Ladepunkte gibt es aktuell in den östlichen vier Wohngebieten der Stadtteile Bergen-Enkheim, Riederwald, Seckbach und Fechenheim?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Februar 2025Sie sind hierVV 1134Tischtennisplatten für den Spielplatz NordendplatzAnfrage
- 12. Mai 2025Antwort des Magistrats · nach 12 WochenSTST 797Tischtennis für den Spielplatz NordendplatzStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen