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Gefährliche Situation auf dem Schulweg vieler in der Heimatsiedlung lebender Kinder auf ihrem Weg zur Riedhofschule beheben

Vorlagentyp: STMagistrat
16 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
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Idee
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Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Gefährdung von Kindern auf dem Schulweg zur Riedhofschule. Es werden Maßnahmen zur Anpassung der Lichtsignalanlagen und zur Beschilderung vorgeschlagen, während Anregungen zur Geschwindigkeitsbegrenzung und zur Aufstellung von Verkehrsschildern abgelehnt werden, da keine Unfälle in den letzten drei Jahren festgestellt wurden.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Zu 1.: Der Anregung wird entsprochen, indem eine Zeitenänderung an den Lichtsignalanlagen vorgenommen wird.

Zu 2.: Das Verkehrszeichen 136 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) "Kinder" darf nur dort aufgestellt werden, wo Kinder häufig ungesichert auf die Fahrbahn laufen und eine technische Sicherung nicht möglich ist. An der genannten Örtlichkeit befindet sich jedoch eine solche technische Sicherung in Form einer Fußgängerschutzanlage. Der offizielle Schulweg der Riedhofschule läuft entsprechend des aktuellen Schulwegplans über die Lichtsignalanlage an der Stresemannallee in Höhe der Straße "Unter den Platanen". Der Anregung wird damit entsprochen, dass an dieser Stelle zusätzlich zu den unter Punkt 1 genannten Maßnahmen in beiden Fahrtrichtungen die VZ 131 StVO "Lichtzeichenanlage" beschildert werden.

Zu 3.: Eine bereichsbezogene Geschwindigkeitsbeschränkung mittels VZ 274-30 StVO "zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h" ist nur möglich, wenn Unfalluntersuchungen ergeben, dass häufig geschwindigkeitsbedingte Unfälle vorkommen. In den letzten drei Jahren haben sich an beiden genannten Fußgänger-Lichtsignalbereichen keine Unfälle ereignet. Der Anregung kann deshalb nicht entsprochen werden.

Zu 4.: Die Stresemannallee wurde vor wenigen Jahren umgebaut. Zudem verläuft in diesem Abschnitt die Trasse der Straßenbahnlinie 18. Die Anregung kann deshalb nicht entsprochen werden.

Zu 5.: Die Entscheidung, welche Standorte für stationäre Rotlicht-/ Geschwindigkeitskontrollanlagen ausgewählt werden, erfolgt in einer Arbeitsgruppe, in der neben der Städtischen Verkehrspolizei auch die Landespolizei und die Unfallkommission (UKO) vertreten ist. In erster Linie orientiert sich die Arbeitsgruppe bei der Entscheidungsfindung an den Unfallzahlen. Örtlichkeiten, an denen sich in kurzer Zeit wiederholt (schwere) Unfälle ereignen, die tatsächlich auf Rotlicht- oder Geschwindigkeitsübertretungen zurückzuführen sind, kommen für diese Standorte in Frage. Vorrang hat die Beseitigung eines Unfallschwerpunktes, also Stellen mit gehäuften Unfällen, wie sie im Stadtgebiet an einigen Stellen vorkommen. Die Bevorzugung einzelner Standorte gegenüber anderen Örtlichkeiten ist erforderlich, da weder die Installation von vielen Kontrollanlagen zeitgleich zu realisieren ist noch das zur Verfügung stehende Budget die Errichtung von Messanlagen an allen Standorten zulässt. In den letzten drei Jahren haben sich an beiden genannten Fußgänger-Lichtsignalbereichen keine Unfälle ereignet. Der Anregung kann deshalb nicht entsprochen werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. Januar 2020OFOF 1578/5Gefährliche Situation auf dem Schulweg vieler in der Heimatsiedlung lebender Kinder auf ihrem Weg zur Riedhofschule behebenOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 14. Februar 2020OMOM 5778Gefährliche Situation auf dem Schulweg vieler in der Heimatsiedlung lebender Kinder auf ihrem Weg zur Riedhofschule behebenDirektanregung
  3. 15. Mai 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 16 Wochen
    STST 988Gefährliche Situation auf dem Schulweg vieler in der Heimatsiedlung lebender Kinder auf ihrem Weg zur Riedhofschule beheben
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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