Vorplanung zur Verbesserung der Radverkehrsführung im Verlauf des Erich-Ollenhauer-Rings
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Stellungnahme des Magistrats vom 05.01.2009, ST 6
Betreff: Vorplanung zur Verbesserung der Radverkehrsführung im Verlauf des Erich-Ollenhauer-Rings Zu 1.1: Ein Erhalt der Wendeschleife in der Titusstraße ist nach Auffassung des Magistrats nicht sinnvoll, weil dadurch der Einmündungstrichter vergrößert, höhere Abbiegegeschwindigkeiten begünstigt und querende Fußgänger und Radfahrer gefährdet würden. Ein Erhalt der Wendeschleife im Einmündungsbereich der Titusstraße würde darüber hinaus dem gewählten Planungsprinzip widersprechen, das einen Rückbau aller Wendeschleifen auch für die anderen Anschlusspunkte auf ein den Anforderungen entsprechendes Maß vorsieht.
Zu 1.2: Grundsätzlich sind die Einrichtung einer signalisierten Linksabbiegemöglichkeit von der Titusstraße in die Konstantinstraße sowie der Erhalt der Zu- und Abfahrt zu den Garagen hinter den ersten Häusern in der Tacitusstraße in alle Fahrtrichtungen möglich. Generell wurde der Magistrat durch den Beschluss § 3549 zur Ausarbeitung von Ersatzlösungen für die wegfallenden Wendeschleifen beauftragt.
Zu 1.3: Auf der Titusbrücke könnten in Richtung Konstantinstraße 4 – 5 zusätzliche Stellplätze eingerichtet werden. Die Anordnung in dieser Lage wäre u. E. jedoch nicht sinnvoll, da keine unmittelbaren Anlieger vorhanden sind und die Stellplätze voraussichtlich von Kunden des Einkaufszentrums belegt würden, die stattdessen das Parkhaus nutzen sollten.
Zu 1.4: Die Ziffer der Vorlage wurde mit Beschluss § 4468 vom 28.08.2008 abgelehnt.
Zu 2.: Bei der Ausarbeitung der vorgelegten Planung wurde zwischen den Fachämtern bereits eine Radwegbreite von 2,50 m und Gehwegbreite von 1,50 m erörtert. Entschieden wurde eine symmetrische Aufteilung (2 m / 2 m), da sie für einen Zweirichtungsradweg regelkonform ist und Fußgänger bei nur 1,50 m Gehwegbreite beim Nebeneinandergehen auf den Radweg ausweichen müssten.
Zu 3.: Im Rahmen der Abstimmung der Vorplanung zur Einrichtung von Ersatzlösungen für die entfallenden Wendeschleifen wird über die Notwendigkeit von separaten Abbiegespuren entschieden.
Zu 4.: Die entwurfstechnische Machbarkeit der gemäß Beschluss der Stadtv.-Vers. §10477 vom 15.12.2005 zu prüfenden Verknüpfungen der Ortsumfahrung Praunheim – u. a. mit dem Hammarskjöldring – wird derzeit geprüft. Die Vorplanung zur Radverkehrsführung am Erich-Ollenhauer-Ring wurde bei allen Varianten berücksichtigt. Vertraulichkeit: Nein
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. April 2008OFOF 279/8Antrag zur M 234, .Vorplanung zur Verbesserung der Radverkehrs- führung im Verlauf des Erich-Ollenhauer-Rings.Ortsbeiratsantrag · CDU, SPD, BFF
- 17. April 2008OAOA 639Vorplanung zur Verbesserung der Radverkehrsführung im Verlauf des Erich-Ollenhauer-RingsAnregung
- 5. Januar 2009Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 39 WochenSTST 6Vorplanung zur Verbesserung der Radverkehrsführung im Verlauf des Erich-Ollenhauer-RingsStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab