Goldstein: Alternative Bestattungsmöglichkeiten auf dem Waldfriedhof Goldstein
Zusammenfassung
Der Magistrat hat alternative Bestattungsmöglichkeiten auf dem Waldfriedhof Goldstein eingeführt, um dem Trend nach pflegeleichten Varianten gerecht zu werden. Geplant sind unter anderem ein Trauerwald und Rasenurnenwahlgrabstätten, die im kommenden Jahr zur Verfügung stehen sollen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenStellungnahme des Magistrats
Das Grünflächenamt hat schon vor mehreren Jahren den Trend nach alternativen Bestattungsformen und den Wunsch nach pflegefreien bzw. pflegeleichten Varianten erkannt und neue Bestattungsmöglichkeiten eingeführt.
2018 wurde der Trauerwald auf dem Waldfriedhof Oberrad eröffnet. Die Nachfrage ist so groß, dass bereits zwei Erweiterungen vorgenommen wurden. Als sich der rege Zuspruch abzeichnete, wurde 2019 beschlossen, auch für den Friedhof Goldstein einen Trauerwald zu planen. Voraussichtlich im kommenden Jahr werden die ersten Beisetzungen stattfinden können.
Seit 2018 steht eine weitere neue Grabart zur Auswahl, und zwar die Rasenurnenwahlgrabstätte mit individueller Ablagemöglichkeit. Dabei wird eine vom Grünflächenamt angelegte Staudenfläche mit einem Plattenband eingefasst, dem die einzelnen Grabstätten zugeordnet sind. Auch diese Bestattungsart wird sehr gut angenommen und deshalb auf immer mehr Friedhöfen angeboten.
In Goldstein sollen diese Urnengräber im Laufe des kommenden Jahres zur Verfügung stehen. Damit gibt es eine Alternative für die Rasenurnenreihengräber, die in Goldstein stark nachgefragt werden.
Auf dem Waldfriedhof Goldstein und anderen Friedhöfen im Bezirk Süd wurden 2008/2009 auf Wunsch der Genossenschaft der Friedhofsgärtner Urnengemeinschaftsgräber eingemessen und angeboten. Allerdings hat keine Gärtnerei dieses Angebot genutzt.
Auf dem Südfriedhof wurde der Genossenschaft der Friedhofsgärtner vor vier Jahren wunschgemäß ein attraktives Areal für ein gärtnerbetreutes Grabfeld vorbereitet, das bis dato nicht realisiert wurde.
Daraus wird gefolgert, dass im südlichen Frankfurt kein nennenswerter Bedarf an gärtnerbetreuten Grabfeldern besteht. Da die Vorhaltung eines solchen Grabfeldes die Entwicklungsplanung der Friedhofsfläche einschränkt, kann die weitere Nutzungsbindung eines Areals hierfür derzeit nicht befürwortet werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. September 2022OFOF 587/6Goldstein: Alternative Bestattungsmöglichkeiten auf dem Waldfriedhof GoldsteinOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 4. Oktober 2022OMOM 2792Goldstein: Alternative Bestattungsmöglichkeiten auf dem Waldfriedhof GoldsteinDirektanregung
- 9. Januar 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 51Goldstein: Alternative Bestattungsmöglichkeiten auf dem Waldfriedhof GoldsteinStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab