Runder Tisch zu den Themen "Herkunftssprachlicher Unterricht (HSU)" sowie "neueingeführte Fremdsprachen"
Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Magistrats befürwortet die Förderung von Mehrsprachigkeit und die Etablierung eines Runden Tischs zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Herkunftssprachlichen Unterricht. Ziel ist es, die Zugänge zu Sprachlernangeboten zu erweitern und Hürden abzubauen, um die Bildungschancen für Heranwachsende zu verbessern.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenStellungnahme des Magistrats
Die Förderung von Mehrsprachigkeit inklusive der Förderung der Familiensprachen im Rahmen eines zusätzlichen schulischen Angebots wie Beispielsweise dem Herkunftssprachlichen Unterricht (HSU), der sogenannten Samstagsschulen, sowie ein erweitertes Fremdsprachenangebot an Schulen ist für die Heranwachsenden, ihre Familien sowie die Gesellschaft insgesamt von großem Stellenwert. Dabei geht es neben der Bedeutung von Mehrsprachigkeit für die Persönlichkeitsentwicklung auch um Bildungschancen sowie später Zugänge auf dem Arbeitsmarkt.
Angebote des Herkunftssprachlichen Unterrichts werden schon seit vielen Jahren durch das Land gefördert. Ergänzend werden einige Angebote in Verantwortung von Landeskonsulaten sowie privater Initiativen und Vereine getragen. Dennoch steht für diese Förderung der Mehrsprachigkeit nur eine relativ geringe Anzahl an Sprachlernangeboten verschiedener Sprachen zur Auswahl. Auch die Zugänge sind nicht gleichberechtigt gestaltet. Immer wieder sind Zugänge durch bestimmte Hürden wie Staatsangehörigkeiten, Vorkenntnisse usw. erschwert.
Die Etablierung eines Runden Tischs, der gemeinsam mit dem Hessischen Kultusministerium, dem Landeselternbeirat, den Elternvertreter:innen der betroffenen Communities, den Vertreter:innen von Lehrkräften sowie der agah-LAB (Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte-Landesausländerbeirat) Rahmenbedingungen erarbeitet, zu Bedarfen berät und Zugangsmöglichkeiten erweitert, ist daher zu begrüßen. Es sollte jedoch geprüft werden, inwiefern auch freie Träger von Samstagsschulen sowie die Konsulate, in deren Zuständigkeit manche Sprachangebote stattfinden, und weitere Beratungsstellen zum Thema Mehrsprachigkeit für einen Runden Tisch einbezogen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. April 2022KK 98Runder Tisch zu den Themen „Herkunftssprachlicher Unterricht (HSU)“ sowie „neueingeführte Fremdsprachen“KAV-Anregung
- 20. Februar 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 43 WochenSTST 503Runder Tisch zu den Themen "Herkungstssprachlicher Unterricht (HSU)" sowie "neueingeführte Fremdsprachen"Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab