Erweiterung des Park-and-ride-Parkplatzes Kalbach prüfen
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Zusammenfassung
Der Magistrat prüft die Erweiterung des Park-and-Ride-Parkplatzes in Kalbach, um der steigenden Nachfrage nach Pkw-Stellplätzen gerecht zu werden. Die Erweiterung ist jedoch durch den Schutz von Bäumen und Saatkrähen sowie durch den bestehenden Bebauungsplan eingeschränkt. Ziel ist es, den ÖPNV zu fördern und den Autoverkehr in der Stadt zu entlasten.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenStellungnahme des Magistrats
Zu
- Der P+R-Platz bietet derzeit 376 Fahrzeugen Platz. Zu
- Vor der pandemischen Lage war die Auslastung des P+R-Platzes hoch bis sehr hoch. Der zweitweise starke Einbruch der Fahrgastzahlen des ÖPNV ging auch mit einer sinkenden P+R-Nachfrage einher. Die Station Kalbach wird durch die Stadtbahnlinien U2 und U9 bedient und verfügt somit generell über einen sehr gutes ÖPNV-Angebot. Die Stadtbahnlinie U2 durchquert die Innenstadt bis zum Südbahnhof und stellt somit eine Alternative zum Pkw dar. Die Stadtbahnlinie U9 fährt über den Riedberg und endet derzeit in Ginnheim. Nach dem Lückenschluss der U4 zwischen Ginnheim und der Bockenheimer Warte werden weitere attraktive Verbindungen möglich sein. Daher kann mit einem Anstieg der Nachfrage an Pkw-Stellplätzen auf der P+R-Anlage Kalbach gerechnet werden. Dabei ist grundsätzlich von einem Nachfragepotenzial auszugehen, das über das derzeitige Angebot hinausgeht. Zu 3 und
- Prinzipiell ist es nach der Auffassung des Magistrats sinnvoll, P+R-Angebote außerhalb von Frankfurt am Main - in Wohnortnähe der Pendelnden - einzurichten: So können längere Autofahrten zu P+R-Anlagen vermieden werden. Es kann aber auch zielführend sein, bestehende P+R-Anlagen an den Stadtgrenzen auszubauen, um Autofahrende für den ÖPNV zu gewinnen und das Stadtgebiet vom Autoverkehr zu entlasten. Ohne bauliche Maßnahmen oder Veränderungen ist eine Erweiterung des P+R-Platzes allerdings nicht möglich. Derlei Maßnahmen allerdings werden durch die inzwischen vorliegenden Gutachten eines Baumgutachters und eines Ornithologen erschwert. Die dort angesiedelten Saatkrähen stehen unter Schutz, außerdem sind die Bäume zu schützen. Deshalb wäre eine Nutzung der großen Grünfläche für eine Erweiterung des Parkraums nur sehr eingeschränkt und mit erheblichen Aufwand - zum Beispiel mit umfangreichen Wurzelschutzmaßnahmen oder der Einhaltung größerer Abstände - zu realisieren. Es könnte also nur eine sehr begrenzte Zahl an Stellplätzen neu entstehen. Mit einer Beschmutzung der Autos durch die Saatkrähen wäre ebenfalls zu rechnen. Es haben sich bereits Anbieter von Ladeinfrastruktur gemeldet und Interesse bekundet. Konkrete Anträge liegen noch nicht vor, alsbald dies der Fall ist, wird der Magistrat diese Anträge prüfen. Des Weiteren hat die Mainova AG in der Heinrich-Lanz-Allee, im Umfeld des P+R-Platzes also, einen Schnellladestandort geplant. Zu
- Der Baumbestand muss erhalten werden. Auf Grund des derzeitig gültigen Bebauungsplanes B 298 ist eine andere als die derzeitige Nutzung und Bebauung nicht möglich.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Der Weg dieser Vorlage
Am 10. Januar 2022 veröffentlichte der Magistrat diese Stellungnahme. Mit dieser Stellungnahme antwortet der Magistrat auf V 153 — Anfrage vom 10. September 2021.