Migrantinnen und Migranten in Straßennamen
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt vor, Straßen nach Migrantinnen und Migranten zu benennen, die nach Frankfurt eingewandert sind. Dies geschieht im Rahmen der Definition des BMZ und soll die Vielfalt der Stadt widerspiegeln. Erwartet wird eine Anerkennung der Beiträge von Migranten zur Stadtgesellschaft.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Zu dieser Straße geht es weiter
Valentina-Archipowa-Straße — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 20.01.2026.
- Mehr Sicherheit, vor allem für Kinder, an der Rödelheimer Landstraße20.01.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Bushaltestellen in der Rödelheimer Landstraße für Nutzer ertüchtigen25.11.2025 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Mehr Tempo-30-Zonen im Ortsbezirk 721.10.2025 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Valentina-Archipowa-Straße per E-MailStellungnahme des Magistrats
Der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) veröffentlichten Definition folgend handelt es sich bei Migrantinnen und Migranten um Menschen, die auf der Suche nach besseren Lebensperspektiven aus eigenem Antrieb ihre Heimat verlassen. Sie wandern aus, um vorübergehend oder für immer an einem anderen Ort zu leben. Dieser Definition folgend könnte der Magistrat vier Straßen benennen, die nach einer Migrantin oder einem Migranten benannt sind, der/die nach Frankfurt eingewandert ist: Margarete-Schütte-Lihotzky-Anlage (benannt 2000, Antragsteller: SPD und Grüne), Mart-Stam-Straße (benannt 2011, Antragsteller: CDU, Grüne und SPD), Valentina-Archipowa-Straße (benannt 2021, Antragsteller: SPD, CDU, Grüne, die farbechten-Linke, FDP und fraktionslos) und Wim-Duisenberg-Platz (benannt 2009, Antragsteller: SPD). Durch die Einschränkung in der Fragestellung, dass nur Personen benannt werden sollen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Frankfurt eingewandert sind und zuvor keinen Bezug zu Deutschland hatten, reduziert sich die Anzahl der relevanten Benennungen auf den Wim-Duisenberg-Platz. Neben den umgesetzten Straßenbenennungen führt das Stadtvermessungsamt ein Verzeichnis der zur Straßenbenennung vorgeschlagenen Personen (Vorschlagsliste). Aus diesem Verzeichnis können vier Benennungsvorschläge genannt werden, auf die die in Frage 1 formulierten Kriterien zutreffen: Dr. Fuat Sezgin (Aufnahme 2021 auf Vorschlag des Dezernats Kultur und Wissenschaft), Etty Gingold (Aufnahme 2006 auf Vorschlag eines DKP-Mitglieds), Michael Zeuger (Mieczysław Cojger - Aufnahme 1961 auf Antrag eines Bürgers) und Pinchas Lapide (Aufnahme 2023 auf Antrag eines Bürgers). Über wieder zurückgezogene Vorschläge oder Vorschläge, die in der Abstimmung keine Mehrheit fanden, führt der Magistrat kein Verzeichnis.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Mai 2023KAKA 33Migrantinnen und Migranten in StraßenamenKAV-Anfrage
- 19. Februar 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 39 WochenSTST 378Migrantinnen und Migranten in StraßennamenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab