E. coli-Bakterien auch im Frankfurter Trinkwasser?
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Stellungnahme des Magistrats vom 05.02.2016, ST 271
Betreff: E. coli-Bakterien auch im Frankfurter Trinkwasser? Ergebnisse umfangreicher Trinkwasserkontrollen Das Trinkwasser wird im Rhein-Main-Gebiet gemäß Trinkwasserverordnung umfassend überwacht. Dabei werden die Kontrollen noch häufiger vorgenommen als es in der Trink-wasserverordnung vorgeschrieben ist. Sowohl bei den Untersuchungen durch den Betreiber des Verteilungsnetzes, die Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) im Auftrag der Mainova AG, als auch bei den Überwachungsuntersuchungen des Gesundheitsamtes wurden in Nieder-Eschbach mindestens in den letzten 10 Jahren (Archivierungspflicht gemäß TrinkwV für die Untersuchungsergebnisse) keine E. coli-Bakterien nachgewiesen. Die Beschaffenheit des abgegebenen Trinkwassers entsprach zu jeder Zeit den gesetzlichen Anforderungen. Präventionsmaßnahmen Präventionsmaßnahmen zur Verhütung von Verunreinigung des Trinkwassers sind in verschiedenen Normen und Regelwerken festgeschrieben. Speziell für die Trinkwasser-verteilung umfassen sie bereits die Planung eines Verteilungsnetzes und die Auswahl von geeigneten Werkstoffen, des weiteren Bau- und Dichtheitsprüfung, Betrieb und Instand-haltung bis hin zur Netzüberwachung und Untersuchung der Trinkwasserqualität. Im Vordergrund steht dabei stets der Schutz des Trinkwassers im Verteilungsnetz vor Verunreinig-ungen, sei es im regulären Betrieb (z.B. Verbot der Verbindung von Trinkwasserleitungen mit nicht-trinkwasserführenden Einrichtungen, Verwendung geeigneter Sicherungseinrichtungen bei der Wasserentnahme z.B. an Hydranten, Löschwasserleitungen oder sonstigen Ent-nahmestellen u.v.m.) oder bei Baumaßnahmen und Reparaturen (z.B. Einsatz qualifizierten Fachpersonals, hygienisch sichere Durchführung der Arbeiten, Desinfektion aller wasserführenden Flächen und Durchführung von mikrobiologischen Kontrolluntersuchungen vor Anschluss von neuen Leitungen an das bestehende Verteilungsnetz u.v.m). Darüber hinaus hat das Wasserbeschaffungsunternehmen freiwillig ein fachspezifisches sogenanntes "Technisches Sicherheitsmanagement" (TSM) eingeführt. Ergebnis dieser Präventionsmaßnahmen ist die oben beschriebene stets einwandfreie Beschaffenheit des Trinkwassers in Frankfurt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Oktober 2015OFOF 295/15E-Coli-Bakterien auch im Nieder-Eschbacher Trinkwasser?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 6. November 2015OMOM 4710E. coli-Bakterien auch im Frankfurter Trinkwasser?Direktanregung
- 5. Februar 2016Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 271E. coli-Bakterien auch im Frankfurter Trinkwasser?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab