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Griesheim, Nied und Sossenheim: Naturnäheres Pflegekonzept für die Niddaufer

Vorlagentyp: STMagistrat
16 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat plant ein naturnäheres Pflegekonzept für die Niddaufer, um die Hochwassersicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Uferböschungen durch gezielte Bepflanzung zu fördern. Eine Untersuchung soll klären, ob ein stärkerer Bewuchs möglich ist, ohne die Hochwassersicherheit zu gefährden.

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Im Rahmen von Unterhaltungsarbeiten werden einmal im Jahr, außerhalb der Brut- und Setzzeit, die Niddaufer (wie auch die Ufer aller anderen Gewässer 2. und 3. Ordnung) gemäht. Die Arbeiten werden mit größeren Maschinen ausgeführt, da bei einer Gesamtlänge von rund 32 km für das rechte und linke Ufer der Nidda eine manuelle Bearbeitung mit Kleingeräten aufgrund des Arbeitsaufwands nicht erfolgen kann. Im Vergleich zu der Vorgehensweise noch vor ca. 20 Jahren sind bereits erhebliche Teile der Uferböschungen mit Buschwerk bzw. Baumgruppen bewachsen. Dies gilt z.B. für das linke Ufer der Nidda, das vor längerer Zeit durch die Stadtentwässerung gezielt bepflanzt wurde. In diesem Bereich des Niddadamms hat sich bis heute ein zusammenhängendes und vielfältiges Ufergehölz entwickelt. Diese Gehölzinseln werden bei den Mäharbeiten berücksichtigt. Die Mäharbeiten sind wichtig, um die Hochwassersicherheit der Nidda zu gewährleisten. Eine sehr starke Verbuschung der Ufer würde zu einer Einengung des Abflussquerschnittes führen und bei Hochwasser würde nicht mehr der volle Abflussquerschnitt zur Verfügung stehen. Die Folge wäre ein Anstieg des Wasserspiegels und ggf. Überschwemmungen. Unabhängig davon hat der Magistrat ein Ingenieurbüro beauftragt zu untersuchen, ob es möglich ist, die Böschungen der Nidda stärker zu bepflanzen bzw. die Bildung weiterer Gehölzinseln zu akzeptieren ohne die Hochwassersicherheit zu gefährden. Ergebnisse werden voraussichtlich im Sommer/Herbst dieses Jahres vorliegen. Sollte diese Untersuchung zu dem Ergebnis kommen, dass ein stärkerer Bewuchs der Böschungen möglich ist, wird der Magistrat ein entsprechendes Pflegekonzept erarbeiten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Oktober 2021OFOF 189/6Griesheim, Nied und Sossenheim: Naturnäheres Pflegekonzept für die NiddauferOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 26. Oktober 2021OMOM 869Griesheim, Nied und Sossenheim: Naturnäheres Pflegekonzept für die NiddauferDirektanregung
  3. 31. Januar 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 16 Wochen
    STST 235Griesheim, Nied und Sossenheim: Naturnäheres Pflegekonzept für die Niddaufer
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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