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Alt-Sachsenhausen für seine Bewohner endlich wieder lebenswert machen!

Vorlagentyp: STMagistrat
14 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Das Drogenreferat plant Maßnahmen zur Aufklärung und Prävention von Lachgaskonsum in Alt-Sachsenhausen. Ziel ist es, den Konsum von Lachgas als Rauschmittel in der Partyszene zu reduzieren und die Sicherheit der Anwohner zu erhöhen. Hierzu erfolgen Informationsveranstaltungen und Kooperationen mit verschiedenen Einrichtungen im Stadtteil.

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Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Das Drogenreferat beobachtet seit Jahren die Verwendung von Lachgas (Distickstoffmonoxid) als Rauschmittel. In den vergangenen drei Jahren haben sich jedoch die Berichte über einen Anstieg des Konsums in den Ausgehszenen in verschiedenen Stadtvierteln gehäuft. Die Zunahme der Konsumhäufigkeit belegen auch die Daten der Studie Monitoring-System-Drogentrends (MoSyD), die vom Drogenreferat gefördert wird.

Seit dem Jahr 2021 kam es durch die offensive Vermarktung der Produkte und die Verfügbarkeit an Kiosken zu einem sprunghaften Anstieg des Konsums in der Stadt Frankfurt. Auf diese Entwicklung reagierte das Drogenreferat mit verschiedenen Maßnahmen. Neben drei Pressemitteilungen und diversen Kooperationsgesprächen, unter anderem mit dem Präventionsrat, wurde ein Faktenblatt mit Informationen und Risikohinweisen erstellt und ausgegeben.

Der vom Drogenreferat geförderte Träger BASIS ("Beratung, Arbeit, Jugend & Kultur e.V.") hat außerdem einen Info-Flyer für Konsumierende erstellt, der bei den Besuchen im Bahnhofsviertel und in der Innenstadt an Kioskbetreibende ausgegeben wurde. In diesem Zuge wurde auch für die Risiken des Lachgaskonsums sensibilisiert, was teilweise zu einem Aussortieren der Produkte aus dem Sortiment oder zur Selbstverpflichtung des alleinigen Verkaufs an Erwachsene führte. BASIS besuchte auch im Stadtteil Sachsenhausen, insbesondere in Alt-Sachsenhausen, Kioske. Mit aufsuchenden Angeboten und Infoständen in der Partyszene, wie dem BASIS-Projekt "Safe Party People", werden junge Menschen direkt beim "Feiern" angesprochen.

Das Drogenreferat fördert ebenfalls die Fachstelle Prävention des Vereins Arbeits- und Erziehungshilfe e.V., die bei ihren Angeboten an Frankfurter Schulen über Lachgas aufklärt. Die Fachstelle Prävention hat unter anderem eine Präsentation erstellt, die sich insbesondere an Lehrkräfte und sonstige pädagogische Fachkräfte richtet.

Darüber hinaus ist aktuell die Einrichtung eines Runden Tischs für Alt-Sachsenhausen in Planung. Da die hierfür nötigen Abstimmungsgespräche noch nicht abgeschlossen sind, können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details bekannt gegegeben werden.

Der Bereich wird auch weiterhin im Fokus der Stadtpolizei bleiben sowie Abstimmungen mit der Polizei und anderen Trägern/Behörden und Ämtern zur Aufrechterhaltung der Sicherheit in Alt Sachsenhausen erfolgen. Die Anwohner werden in diese Maßnahmen, soweit möglich und zulässig, eingebunden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 28. August 2024OFOF 1200/5Alt-Sachsenhausen für seine Bewohner endlich wieder lebenswert machen!Ortsbeiratsantrag · BFF
  2. 13. September 2024OMOM 5940Alt-Sachsenhausen für seine Bewohner endlich wieder lebenswert machen!Direktanregung
  3. 6. Dezember 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 14 Wochen
    STST 2137Alt-Sachsenhausen für seine Bewohner endlich wieder lebenswert machen!
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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