Überprüfung der in der Kaltluftschneise liegenden Bebauungspläne des Frankfurter Nordens hin-sichtlich ihrer Auswirkungen auf die Kaltluft- und…
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Überprüfung der in der Kaltluftschneise liegenden Bebauungspläne des Frankfurter Nordens hin-sichtlich ihrer Auswirkungen auf die Kaltluft- und Frischluftzufuhr der innerstädtischen Stadtteile nach aktuellen Umwelt- und Klimakriterien
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Stellungnahme des Magistrats vom 11.12.2015, ST 1754
Betreff: Überprüfung der in der Kaltluftschneise liegenden Bebauungspläne des Frankfurter Nordens hin-sichtlich ihrer Auswirkungen auf die Kaltluft- und Frischluftzufuhr der innerstädtischen Stadtteile nach aktuellen Umwelt- und Klimakriterien Die Überprüfung der (stadt-)klimatischen Auswirkungen neuer Siedlungsflächen ist bei der Aufstellung von Bebauungsplänen obligatorisch. Der Magistrat kann sich dabei auf umfangreiche Grundlagenuntersuchungen zum Klimageschehen in der Untermainregion (z. B. die Lufthygienisch-meteorologische Modelluntersuchung in der Region Untermain von 1977, Klimafunktionskarte des ehemaligen Umlandverbands aus 1994) und im Frankfurter Stadtgebiet (Klimaplanatlas Frankfurt am Main aus 1995, aktualisiert 2009) stützen. Anhand dieser Datengrundlagen kann bereits vorab verlässlich überprüft werden, ob eine gemeinsame Betrachtung mehrerer Plangebiete geboten ist und wie weit sich die durch die Planungen hervorgerufenen Einflüsse auf das übrige Stadtgebiet auswirken werden. Obwohl die methodischen Ansätze einiger dieser Untersuchungen bis in die 1970er Jahre zurückreichen, stellen sie immer noch eine fundierte Arbeitsgrundlage für stadtklimatische Detailuntersuchungen dar. Die in ihnen beschriebenen Grundprinzipien des regionalen und städtischen Klimageschehens bilden daher auch das Fundament für alle neueren Forschungsansätze, die sich beispielweise mit den Auswirkungen des Klimawandels in Frankfurt am Main befassen, wie die Untersuchung "Frankfurt im Klimawandel - Eine Untersuchung zur städtischen Wärmebelastung" des Deutschen Wetterdienstes aus 2011. Dieser Erfahrungs- und Kenntnisfundus versetzt den Magistrat in die Lage, die von den angesprochenen neuen Plangebieten ausgehenden (Stadt-)Klimaveränderungen umfassend und vor allem auch plangebietsübergreifend zu beurteilen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Januar 2015OFOF 233/13Überprüfung der in der Kaltluftschneise liegenden Bebauungspläne des Frankfurter Nordens hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Kaltluft- und Frischluftzufuhr der innerstädtischen Stadtteile nach aktuellen Umwelt- und KlimakriterienOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 3. Februar 2015OMOM 3840Überprüfung der in der Kaltluftschneise liegenden Bebauungspläne des Frankfurter Nordens hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Kaltluft- und Frischluftzufuhr der innerstädtischen Stadtteile nach aktuellen Umwelt- und KlimakriterienDirektanregung
- 22. Mai 2015STST 768Überprüfung der in der Kaltluftschneise liegenden Bebauungspläne des Frankfurter Nordens hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Kaltluft- und Frischluftzufuhr der innerstädtischen Stadtteile nach aktuellen Umwelt- und KlimakriterienStellungnahme
- 11. Dezember 2015Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 47 WochenSTST 1754Überprüfung der in der Kaltluftschneise liegenden Bebauungspläne des Frankfurter Nordens hin-sichtlich ihrer Auswirkungen auf die Kaltluft- und Frischluftzufuhr der innerstädtischen Stadtteile nach aktuellen Umwelt- und KlimakriterienStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab