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Informationsstand zum Thema Zwangsprostitution bei der Bahnhofsviertelnacht

Vorlagentyp: STMagistrat
53 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat unterstützt die Anregung des Ortsbeirates zur differenzierten Betrachtung der Prostitution in Frankfurt. Er sieht jedoch die Herausforderung, komplexe Themen wie Zwangsprostitution nicht über einfache Informationsstände zu kommunizieren. Ziel ist es, Fachleute zur Bahnhofsviertelnacht einzubinden, um direkt mit Interessierten zu sprechen.

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Stellungnahme des Magistrats

Der Magistrat begrüßt die Anregung des Ortsbeirates, mit der er sich für eine differenziertere Betrachtung der Aspekte, die Prostitution in Frankfurt ausmachen, ausspricht. Die Erfahrungen des Gesundheitsamtes zeigen, dass solch komplexe und polarisierende Themen, nicht über Flyer vermittelt werden können; auch haben Gesundheitsamt und Frauenreferat zum Thema Zwangsprostitution keine direkte Aufgabe und Zuständigkeit. Das Gesundheitsamt führt nach dem Prostituiertenschutzgesetz die verpflichtende gesundheitliche Beratung durch, die individuell ausgestaltet ist und in deren Rahmen Frauen und Männer, die der Prostitution nachgehen, Zwangs- und Notlagen offenbaren können. Da die Beratungen muttersprachlich oder durch eine muttersprachliche Übersetzung stattfinden, sind die Chancen, dass sich Personen, die sich in einer Notlage befinden, dies auch zu äußern, relativ hoch. Der Magistrat ist wegen der sehr heterogenen Besucherinnen- und Besucherstruktur, wie sie aufgrund des Veranstaltungsformates "Bahnhofsviertelnacht" anzutreffen ist, skeptisch, ob ein Informationsstand zum Thema Zwangsprostitution das geeignete Format darstellt. Gleichwohl wird sich der Magistrat dafür einsetzen, dass möglichst viele Mitglieder des Fachbeirates mit ihrer jeweiligen Expertise im Rahmen der Bahnhofsviertelnacht vertreten sind, um mit interessierten Besucherinnen und Besuchern Gespräche zu führen und zu informieren.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 1. September 2019OFOF 1055/1Informationsstand zum Thema Zwangsprostitution bei der BahnhofsviertelnachtOrtsbeiratsantrag · FDP
  2. 17. September 2019OMOM 5155Informationsstand zum Thema Zwangsprostitution bei der BahnhofsviertelnachtDirektanregung
  3. 3. Februar 2020STST 143Informationsstand zum Thema Zwangsprostitution bei der BahnhofsviertelnachtStellungnahme
  4. 7. September 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 53 Wochen
    STST 1513Informationsstand zum Thema Zwangsprostitution bei der Bahnhofsviertelnacht
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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