Was wird aus der Stadtteilbibliothek Bockenheim?
Zusammenfassung
Der Magistrat plant, die Stadtteilbibliothek Bockenheim zu erweitern, um mehr Leseplätze und Gruppenarbeitsräume für medienpädagogische Angebote bereitzustellen. Dies geschieht durch die Anmietung freigewordener Flächen, was die Leseförderung und die Anzahl der Veranstaltungen erhöhen soll. Die Maßnahme wird ohne zusätzliche Kosten für die Stadt umgesetzt.
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Thema Wohnen verfolgenStellungnahme des Magistrats
Die in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegenen Nutzerzahlen der Stadtbücherei Bockenheim machen es notwendig, dem Stadtteil mehr Leseplätze und Gruppenarbeitsräume für medienpädagogische Angebote zur Verfügung zu stellen. Mit dieser Maßnahme werden mehr Veranstaltungen gerade auch im Bereich Leseförderung möglich. Aus diesem Grund hat der Magistrat beschlossen, die mit dem Umzug der Gesellschaft für Jugendbeschäftigung (gjb) frei gewordenen Flächen für die Stadtbücherei Bockenheim anzumieten. Diese erhält dadurch die Möglichkeit, ihr Angebot für den Stadtteil Bockenheim mit seinen stetig wachsenden Kinderzahlen deutlich zu optimieren. Die wiederum freiwerdenden bisherigen Flächen der Stadtbücherei werden voraussichtlich von der GFFB gemeinnützige GmbH (Gemeinnützige Frankfurter Frauen-Beschäftigungsgesellschaft) angemietet, der dort den Aufbau einer Agentur für haushaltsnahe Dienstleistungen plant, mit der Menschen mit geringem Einkommen, insbesondere Seniorinnen und Senioren sowie Alleinerziehende, in ihren Privathaushalten unterstützt werden sollen. Diese Dienstleistungsagentur ist ein Qualifizierungsprojekt für erwerbslose Menschen, die fachlich und sprachlich auf eine Tätigkeit in Privathaushalten vorbereitet werden sollen. Es dient auch dazu, den Bereich der haushaltnahen Dienstleistungen, wo nötig, in versicherungspflichtige Beschäftigung zu überführen. Die Stadtbücherei und der Träger haben sich bereits auf eine enge räumliche, organisatorische sowie konzeptionelle Zusammenarbeit verständigt. Der Magistrat begrüßt dieses Kooperationsprojekt, durch das eine Bildungs- und Begegnungsstätte im Herzen Bockenheims geschaffen werden wird, in der auch Sprachförderung und Leseförderung gemeinsam angeboten werden. Es fallen keine zusätzlichen Kosten an, da alle benötigten Mittel für die Renovierung bereits im Haushalt 2018 verankert sind und die höheren Mietkosten aus vorhandenen Mitteln der Stadtbücherei getragen werden. Es wird auch kein zusätzliches Personal benötigt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Der Weg dieser Vorlage
Am 21. August 2020 veröffentlichte der Magistrat diese Stellungnahme. Mit dieser Stellungnahme antwortet der Magistrat auf OM 2169 — Direktanregung vom 18. September 2017.