Installation von Ladestationen für E-Autos in der Fritz-Kissel-Siedlung
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur, um die Versorgung mit Ladestationen für E-Autos zu verbessern. Es wird erwartet, dass in den kommenden Monaten zahlreiche neue Ladestationen sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Flächen installiert werden.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenStellungnahme des Magistrats
Die Versorgung mit E-Ladeinfrastruktur in Frankfurt am Main befindet sich derzeit im Aufbau und wird sich in den kommenden Monaten dynamisch entwickeln. Aktuell sind von der Bundesnetzagentur 303 öffentlich zugängliche E-Ladestationen in Frankfurt gelistet (274 AC/29 DC). Auf der Internetseite der Bundesnetzagentur sowie diversen E-Mobilitätsportalen können die Standorte von E-Ladestationen tagesaktuell abgerufen werden. Die Stadt plant, darüber hinaus in nächster Zeit eine digitale Übersichtskarte für das Stadtgebiet zur Verfügung zu stellen.
Gemäß Magistratsbeschluss (Vortrag des Magistrats vom 20.09.2019, M 140, Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 07.11.2019, § 4859) plant und errichtet die Stadt Frankfurt am Main selbst keine Ladeinfrastruktur auf öffentlichen Flächen. Im Rahmen des Open-Market-Modells werden Anträge von gewerblichen Anbietern von Ladeinfrastruktur entgegengenommen und nach erfolgreicher Standortprüfung vertraglich gestattet. Sowohl auf privaten, als auch auf öffentlichen Flächen befinden sich derzeit bereits viele E-Ladestationen in der konkreten Planung und Umsetzung durch verschiedene gewerbliche Anbieter. Laut den Fachgremien wird die erforderliche Ladeinfrastruktur im Übrigen zukünftig nur zu rund 15 Prozent auf öffentlichen und zu rund 85 Prozent auf privaten Flächen errichtet.
Der Magistrat prüft und bearbeitet derzeit zahlreiche Anträge zur Errichtung von Ladestationen von gewerblichen Anbietern. 69 Standorte mit 127 Ladeplätzen wurden vertraglich bereits genehmigt und werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 umgesetzt. Darunter auch Standorte im Stadtteil Sachsenhausen. Insgesamt sind derzeit zehn Standorte im Stadtteil Sachsenhausen beantragt. Fünf Standorte werden voraussichtlich noch im zweiten Quartal 2022 installiert. Weitere werden im Laufe des Jahres folgen. In der Fritz-Kissel-Siedlung wurde bisher kein Standort beantragt. Ortsbeirat und Anwohnende können sich an die verschiedenen Anbieter von Ladeinfrastruktur wenden und auf den Bedarf hinweisen.
Seitens zahlreicher Gewerbetreibender aus Handel und Wirtschaft sind Investitionen in Ladeinfrastruktur auf deren Flächen angekündigt oder bereits in der Umsetzung. Der Magistrat wird zudem auf Gewerbe und Wohnungsbaugesellschaften zugehen und für einen schnelleren Ausbau der Ladeinfrastruktur auf deren Liegenschaften werben. Der Magistrat ist zuversichtlich, dass sich das Angebot an E-Ladestationen in Frankfurt am Main im Laufe dieses Jahres sowohl auf öffentlichen, als auch auf privaten Flächen deutlich verbessert.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 31. Januar 2022OFOF 324/5Installation von Ladestationen für E-Autos in der Fritz-Kissel-SiedlungOrtsbeiratsantrag · CDU
- 18. Februar 2022OMOM 1713Installation von Ladestationen für E-Autos in der Fritz-Kissel-SiedlungDirektanregung
- 13. Juni 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 19 WochenSTST 1438Installation von Ladestationen für E-Autos in der Fritz-Kissel-SiedlungStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab