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Auswirkungen des Deutschlandtickets auf die Verkehrssituation im Nordend eruieren

Vorlagentyp: STMagistrat
21 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats untersucht die Auswirkungen des Deutschlandtickets auf die Verkehrssituation im Nordend. Es wird erwartet, dass die Fahrgastzahlen steigen, insbesondere abends und am Wochenende, während gleichzeitig Kapazitätsreserven bestehen. Die Anpassungen im Nahverkehr sollen sicherstellen, dass die Auslastungsqualität eingehalten wird.

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Stellungnahme des Magistrats

Zu

  1. Die Erfahrungen mit dem zeitlich befristeten 9-Euro-Ticket im Sommer 2022 zeigten, dass insbesondere abends und am Wochenende mit einer Steigerung der Fahrgastzahlen zu rechnen ist. Die im Nahverkehrsplan vorgesehenen Kriterien zur Auslastungsqualität werden jedoch auch weiterhin eingehalten werden. Durch verstärktes Arbeiten im Homeoffice ist aktuell immer noch eine geringere Fahrgastnachfrage als vor der Corona-Pandemie festzustellen. Somit gibt es Kapazitätsreserven, die für eine Nachfragesteigerung durch das Deutschlandticket zur Verfügung stehen. Sollte es wider Erwarten zu einer Überschreitung der Auslastungskriterien kommen, wird das Angebot durch größere Fahrzeuge oder zusätzliche Fahrten angepasst werden. Zu
  2. Die Auswirkungen des Deutschlandtickets auf die Verspätungen und die Stabilität des ÖPNV-Gesamtsystems können zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht belastbar abgeschätzt werden. Zu
  3. In der Kürze der Zeit sind keine belastbaren Aussagen zu dem Einfluss des Deutschlandtickets auf den motorisierten Individualverkehr, den Radverkehr und den Fußverkehr möglich. Es besteht jedoch die Vermutung, dass der Trend zu weniger motorisiertem Individualverkehr und mehr öffentlichem Personalverkehr auch im Nordend dazu führt, dass der Rad- und Fußverkehr zunehmen wird. Diese sich ändernde Verhältnisse werden bei der Querschnittsaufteilung von Straßen im Rahmen von Überplanungen berücksichtigt. Konkret bedeutet dies, dass voraussichtlich breitere Rad- und Gehwege und weniger Raum für den ruhenden und fahrenden motorisierten Individualverkehr geplant werden. Zu
  4. Im Einzelfall wurden aus den Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket heraus die Kapazitäten dauerhaft angepasst. So werden auf den Metrobuslinien M72 und M73 an Samstagen Gelenkbusse statt Solobussen eingesetzt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Januar 2023OFOF 452/3Auswirkungen des Deutschlandtickets auf die Verkehrssituation im Nordend eruierenOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 26. Januar 2023OMOM 3447Auswirkungen des Deutschlandtickets auf die Verkehrssituation im Nordend eruierenDirektanregung
  3. 5. Juni 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 21 Wochen
    STST 1261Auswirkungen des Deutschlandtickets auf die Verkehrssituation im Nordend eruieren
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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