Radbügelprogramm fürs Gallus
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt die flächendeckende Ausstattung des Gallus mit attraktiven Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, um den Radverkehr in Frankfurt zu stärken. Dies soll durch die Aufstellung von Radbügeln und Doppelstock-Fahrradabstellanlagen geschehen, wobei lokale Stahlwerke bevorzugt werden. Ziel ist es, die Qualität des Angebots für den Radverkehr zu verbessern.
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Thema Fahrradfahren verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, das Gallus flächendeckend mit attraktiven Abstellmöglichkeiten für Fahrräder auszustatten. Dafür sind in den in der beigefügten Skizze bezeichneten 100x100m-Planquadraten jeweils 10 Radbügel oder 5 Doppelstock-Fahrradabstellanlagen aufzustellen. Bei der Auswahl der Aufstellorte sind Örtlichkeiten zu bevorzugen, die relevante Mengen Quell- und Zielverkehr erzeugen (Einkaufsmöglichkeiten, öffentliche Einrichtungen, touristische Ziele, Wohngebäude, ...).
Wo möglich, sollen Radbügel bestehende Poller ersetzen. Die Radbügel sollen grundsätzlich nicht auf dem Gehweg, sondern auf bestehenden Abstellflächen für PKW aufgestellt werden. Nur wenn gewährleistet ist, dass die Regelbreiten der Gehwege weiterhin eingehalten werden, können Radbügel ausnahmsweise auf Gehwegen installiert werden.
Die Qualitätsstandards des Landes Hessen sind zu beachten, Nahmobilitäts-Fördermittel des Landes sind, wenn möglich, einzuwerben.
Die benötigten Radbügel sollen möglichst aus lokalen Stahlwerken stammen.
Begründung
Es ist erklärtes Ziel der Stadt, den Radverkehr in Frankfurt zu stärken. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Qualität des Angebots für den Radverkehr verbessert werden (sowohl absolut als auch relativ zum motorisierten Individualverkehr). Dazu gehören nicht nur sichere und attraktive Rad-Wegeverbindungen, sondern auch ebenso sichere und attraktive Abstellmöglichkeiten. Der Ortsbeirat unterstützt dieses Ziel und hat in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von Anträgen zu einzelnen Standorten von Abstellanlagen verabschiedet. Auch um die Tagesordnung des Ortsbeirats zu verschlanken und die Verwaltung nicht mit einer Vielzahl von Einzelanfragen zu überfrachten, scheint es angebracht, statt dieser Vielzahl von Einzelmaßnahmen ein Gesamtprogramm auf den Weg zu bringen. Sollte sich das Konzept bewähren, wird es auf die weiteren Stadtteile des Ortsbeirats 1 ausgedehnt. Durch die Nutzung von Radbügeln aus lokaler Produktion hilft dieses Radbügel-Programm zusätzlich der heimischen Wirtschaft (über die positiven Effekte durch verbesserte Radinfrastruktur hinaus).
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. August 2023 brachte Die_PARTEI im Ortsbeirat 1 diesen Antrag ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 10.10.2023 im OBR 1 abgelehnt.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, FDP und BFF gegen SPD, LINKE., ÖkoLinX-ARL und Die Partei (= Annahme)