Griesheim: Zukunft des Industrieparks Griesheim vorausschauend mit allen Betroffenen und Akteuren gemeinsam planen
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Griesheim vorausschauend mit allen Betroffenen und Akteuren gemeinsam planen Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, sicher zu stellen, dass bei der nächsten Sitzung des Gesprächskreises der Nachbarn des Industrieparks Griesheim die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt kompetent vertreten ist. Ziel soll sein, eine Gesprächsrunde zu initiieren, in der mit allen Beteiligten von den Akteuren im Industriepark über Gewerbeverbände in Frankfurt bis zur Bevölkerung von Griesheim alle eingebunden sind, die von den Entwicklungen auf dem Gelände des Industrieparks betroffen sein werden und die ein Interesse daran haben, diese Entwicklung positiv voran zu treiben. Begründung: In besten Zeiten der Hoechst AG waren im Industriepark Griesheim einmal ca. 3.400 Menschen beschäftigt, heute sind es ca. 600. Viele Anlagen wurden aufgegeben, zum Teil aber noch nicht einmal abgeräumt. So stehen die schon vor einigen Jahren stillgelegten Anlagen der Firma SGL Carbon immer noch fast so auf dem Gelände, wie sie aufgegeben wurden. Der Vorsitzende der Infraserv, Herr Vormann, hat nun kürzlich öffentlich deutlich gemacht, dass er damit rechnet, dass in den nächsten 10 bis 15 Jahren der Chemiestandort Griesheim komplett aufgegeben wird. Es stellt sich damit die Frage, wie dieses große Gelände zukünftig weiter entwickelt wird. Es sollte auf jeden Fall verhindert werden, dass einfach nur Industrieruinen übrig bleiben. Das Gelände dürfte zwar aufgrund der Altlastenproblematik nicht für Wohnbebauung geeignet sein, aber eine höherwertige Gewerbenutzung als heute wäre sicher vorstellbar. Eine solche positive Entwicklung entsteht aber kaum von alleine, sondern muss vorausschauend frühzeitig eingeleitet werden. Am besten unter Einbindung der Betroffenen. Dazu bildet der Gesprächskreis der Nachbarn des Industrieparks Griesheim einen guten Rahmen, der allerdings zur Diskussion dieser Frage noch um einige Akteure erweitert werden sollte. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt sollte deswegen beim nächsten Treffen des Gesprächskreises dabei sein, einerseits weil die Wirtschaftsförderung selbst an weiteren Runden teilnehmen sollte und außerdem, um mögliche weitere wichtige Akteure kompetent zu benennen. Der Punkt "Zukunft des Industrieparks Griesheim" wird auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Gesprächskreises stehen, ein Termin steht noch nicht genau fest, ist aber für das Frühjahr 2019 geplant.
Inhalt
Antrag vom 11.03.2019, OF 948/6
Betreff: Griesheim: Zukunft des Industrieparks Griesheim vorausschauend mit allen Betroffenen und Akteuren gemeinsam planen
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, sicher zu stellen, dass bei der nächsten Sitzung des Gesprächskreises der Nachbarn des Industrieparks Griesheim die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt kompetent vertreten ist. Ziel soll sein, eine Gesprächsrunde zu initiieren, in der mit allen Beteiligten von den Akteuren im Industriepark über Gewerbeverbände in Frankfurt bis zur Bevölkerung von Griesheim alle eingebunden sind, die von den Entwicklungen auf dem Gelände des Industrieparks betroffen sein werden und die ein Interesse daran haben, diese Entwicklung positiv voran zu treiben.
Begründung: In besten Zeiten der Hoechst AG waren im Industriepark Griesheim einmal ca. 3.400 Menschen beschäftigt, heute sind es ca. 600. Viele Anlagen wurden aufgegeben, zum Teil aber noch nicht einmal abgeräumt. So stehen die schon vor einigen Jahren stillgelegten Anlagen der Firma SGL Carbon immer noch fast so auf dem Gelände, wie sie aufgegeben wurden. Der Vorsitzende der Infraserv, Herr Vormann, hat nun kürzlich öffentlich deutlich gemacht, dass er damit rechnet, dass in den nächsten 10 bis 15 Jahren der Chemiestandort Griesheim komplett aufgegeben wird. Es stellt sich damit die Frage, wie dieses große Gelände zukünftig weiter entwickelt wird. Es sollte auf jeden Fall verhindert werden, dass einfach nur Industrieruinen übrig bleiben. Das Gelände dürfte zwar aufgrund der Altlastenproblematik nicht für Wohnbebauung geeignet sein, aber eine höherwertige Gewerbenutzung als heute wäre sicher vorstellbar. Eine solche positive Entwicklung entsteht aber kaum von alleine, sondern muss vorausschauend frühzeitig eingeleitet werden. Am besten unter Einbindung der Betroffenen. Dazu bildet der Gesprächskreis der Nachbarn des Industrieparks Griesheim einen guten Rahmen, der allerdings zur Diskussion dieser Frage noch um einige Akteure erweitert werden sollte. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt sollte deswegen beim nächsten Treffen des Gesprächskreises dabei sein, einerseits weil die Wirtschaftsförderung selbst an weiteren Runden teilnehmen sollte und außerdem, um mögliche weitere wichtige Akteure kompetent zu benennen. Der Punkt "Zukunft des Industrieparks Griesheim" wird auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Gesprächskreises stehen, ein Termin steht noch nicht genau fest, ist aber für das Frühjahr 2019 geplant.Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. März 2019Sie sind hierOFOF 948/6Griesheim: Zukunft des Industrieparks Griesheim vorausschauend mit allen Betroffenen und Akteuren gemeinsam planenOrtsbeiratsantrag · SPD, GRÜNE
- 26. März 2019OMOM 4462Griesheim: Zukunft des Industrieparks Griesheim vorausschauend mit allen Betroffenen und Akteuren gemeinsam planenDirektanregung
- 15. Juli 2019Antwort des Magistrats · nach 18 WochenSTST 1281Griesheim: Zukunft des Industrieparks Griesheim vorausschauend mit allen Betroffenen und Akteuren gemeinsam planenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme