Helene-Lange-Schule als Gymnasium erhalten!
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Helene-Lange-Schule liegt fast schon idyllisch am Rande des Höchster Stadtparks und ist ein hervorragender Standort für eine ganzheitlich orientierte Schule. Die Geschichte der Vorläuferinnen reicht bis ins Jahr 1874. Damals stand die Schule an der Spitze einer Bewegung, die gleiche Bildungsrechte auch für Mädchen forderte und verwirklichte. Die Wahl von Helene Lange als Namenspatronin der Schule war und ist auch eine programmatische Aussage. Die Helene-Lange-Schule hat aus ihrer Geschichte und Entwicklung ein sehr eigenes Profil und ist keine beliebige Schule. Dies findet Ausdruck in einer aktiven Elternschaft und einem engagierten Förderverein. Eine Schließung würde vieles unwiederbringlich verloren gehen lassen. Gegenwärtig sorgen öffentliche Verlautbarungen, die von einer bevorstehenden Verlagerung, Standortaufgabe oder Schließung der Schule sprechen, für Unruhe unter der Elternschaft. Verständlicherweise möchte niemand sein Kind auf eine „sterbende“ Schule schicken. Ob beabsichtigt oder nicht – derlei Gerüchte schaden der Helene-Lange-Schule und führen zu sinkenden Anmeldungen neuer Schüler. Nur eine klare Perspektive kann diese Abwärtsspirale beenden. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten: Welche Maßnahmen sind geplant, um die Helene-Lange-Schule attraktiv zu halten? Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, um bei Eltern für die Helene-Lange-Schule zu werben? Welche Lenkungsmaßnahmen sind möglich und vorgesehen? Wie hoch ist die Investitionssumme für eine zeitgemäße Sanierung? Welchen zeitlichen Plan gibt es für die Sanierung?
Inhalt
Antrag vom 24.08.2008, OF 935/6
Betreff:
Helene-Lange-Schule als Gymnasium erhalten!
Die Helene-Lange-Schule liegt fast schon idyllisch am Rande des Höchster Stadtparks und ist ein hervorragender Standort für eine ganzheitlich orientierte Schule. Die Geschichte der Vorläuferinnen reicht bis ins Jahr 1874. Damals stand die Schule an der Spitze einer Bewegung, die gleiche Bildungsrechte auch für Mädchen forderte und verwirklichte. Die Wahl von Helene Lange als Namenspatronin der Schule war und ist auch eine programmatische Aussage.
Die Helene-Lange-Schule hat aus ihrer Geschichte und Entwicklung ein sehr eigenes Profil und ist keine beliebige Schule. Dies findet Ausdruck in einer aktiven Elternschaft und einem engagierten Förderverein. Eine Schließung würde vieles unwiederbringlich verloren gehen lassen.
Gegenwärtig sorgen öffentliche Verlautbarungen, die von einer bevorstehenden Verlagerung, Standortaufgabe oder Schließung der Schule sprechen, für Unruhe unter der Elternschaft. Verständlicherweise möchte niemand sein Kind auf eine "sterbende“ Schule schicken. Ob beabsichtigt oder nicht – derlei Gerüchte schaden der Helene-Lange-Schule und führen zu sinkenden Anmeldungen neuer Schüler. Nur eine klare Perspektive kann diese Abwärtsspirale beenden.
Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten:
Welche Maßnahmen sind geplant, um die Helene-Lange-Schule attraktiv zu halten?
Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, um bei Eltern für die Helene-Lange-Schule zu werben?
Welche Lenkungsmaßnahmen sind möglich und vorgesehen?
Wie hoch ist die Investitionssumme für eine zeitgemäße Sanierung?
Welchen zeitlichen Plan gibt es für die Sanierung?
Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. August 2008Sie sind hierOFOF 935/6Helene-Lange-Schule als Gymnasium erhalten!Ortsbeiratsantrag · CDU
- 9. September 2008VV 753Helene-Lange-Schule als Gymnasium erhalten!Anfrage
- 6. November 2008Antwort des Magistrats · nach 11 WochenSTST 1545Helene-Lange-Schule als Gymnasium erhalten!Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme