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Parkplatznot im Ortsbezirk 7 stoppen!

Vorlagentyp: OFCDU
1 SitzungAbgelehnt

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Antrag

Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird dazu aufgefordert die Möglichkeit der Errichtung von ober- und/oder unterirdischen Quartiersgaragen im Ortsbezirk 7 zu überprüfen, um die anhaltende Parkplatznot zu stoppen.

Begründung

Die Parkplatzsituation ist schon seit Jahren in Großstädten wie Frankfurt extrem angespannt und es zeichnet sich keine grundlegende Besserung ab. Dasselbe gilt insbesondere für den Ortsbezirk 7. Quartiersgaragen sind ein adäquates Mittel, um platzsparend neuen Parkraum für Anwohnerinnen und Anwohner zu schaffen. Sollte oberirdisch keine passende Stelle für eine Quartiersgarage gefunden werden, bietet sich immer noch die unterirdische Alternative an. Zu hohe Investitionskosten sind als Gegenargument von der Hand zu weisen. Quartiersgaragen entspannen nicht nur die Parkplatzsituation für alle Bürgerinnen und Bürger sondern auch für Geschäftsleute vor Ort, wodurch die Wirtschaft angekurbelt wird. Darüber hinaus haben Quartiersgaragen einen nicht zu vernachlässigenden positiven Umweltaspekt: Verlagert man Parkplätze weg von der Straße in Quartiersgaragen, wird mehr Platz für den Fahrradverkehr geschaffen, sodass Fahrradfahren attraktiver wird. Zudem macht laut dem ADAC der Parkplatzsuchverkehr ganze 30 bis 40! Prozent des innerstädtischen Gesamtverkehrs aus. Dieser Verkehr und die damit verbundene Umweltbelastung kann somit mit dem Bau von Quartiersgaragen stark reduziert werden. Auch eine Bestückung von Quartiersgaragen mit Elektroladestationen ist denkbar, wodurch die E-Mobilität gefördert werden könnte. Im Idealfall sollten die Quartiersgarage natürlich in zentraler Lage, z.B. in Altrödelheim, und die dort angebotenen Parkplätze für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende bezahlbar sein. Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass andere Großstädte wie Düsseldorf bereits über 60 Quartiersgaragen gebaut und damit massiv Parkplätze geschaffen haben. Diesbezüglich liegt Frankfurt also noch meilenweit zurück!

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 13. November 2021 brachte CDU im Ortsbeirat 7 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 30.11.2021 im OBR 7 abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 7
Sitzung 6 · 30.11.2021
TO I, TOP 25
Abgelehnt
Die Vorlage OF 86/7 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFarbechte/linke
Ablehnung:
CDUFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD und farbechte/LINKE gegen CDU, FDP und BFF (= Annahme)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung