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Keine Nachteile für die Nutzer der Stadtbahnlinie U 5 aus dem Ortsbeirat 10

Vorlagentyp: OFFDP
2 Stationen im Verfahren1 Sitzung

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Begründung

Mit der Vorlage M 139 hinsichtlich der Hochbahnsteige an der Haltestelle Musterschule und Glauburgstraße sollen Hochbahnsteige errichtet werden. Im Ortsbeirat 3 wurde jetzt beantragt (OF 60/3) Niederflurstraßenbahnen einzusetzen. Dies hat die Konsequenz, dass die Linienführung an der Konstablerwache endet. Es ist nicht nachvollziehbar, warum wegen zweier Hochbahnsteige sämtliche Nutzer der U 5 von der Endstation mit 8 Stationen wegen dieser 2 Stationen nicht mehr bis zum Hauptbahnhof durchfahren können. Bedenkt man, dass Familien mit Kindern und Kinderwagen, vom Hauptbahnhof kommend, die das Sozialzentrum Marbachweg oder das Versorgungsamt zum Ziel haben, allesamt an der Konstablerwache umsteigen müssen, so erscheint der Wunsch des Ortsbeirats 3 völlig unverständlich. Es bedeutet, dass die funktionierende U 5, die auch noch zum Bahnhof Frankfurter Berg ausgebaut werden soll, als funktionierende Stadt- und U-Bahn amputiert wird und sämtliche Bürger des Nordens, die zum Hauptbahnhof oder zwischen Konstablerwache und Hauptbahnhof Fahrziele suchen, umsteigen müssen und damit einer größeren Belastung ausgesetzt sind als die Nutzer, die die zwei Bahnsteige benötigen. Im Hinblick allerdings auf die Bedeutung der U 5 und die Tatsache, dass insgesamt 6 neue Wohngebiete an die U 5 angeschlossen werden, sollte eine Alternativplanung erfolgen. Diese kann nur eine Tunnellösung sein. Eine solche Lösung würde auch dem Wachstum und dem internationalen Ansehen der Stadt Frankfurt am Main dienen. Die Tunnellösung muss von der Deutschen Bibliothek bis zur Konstablerwache vorangetrieben werden. Solange sollte die Planung für die Hochbahnsteige, die insgesamt 4,85 Mio. Euro kosten sollen, zurückgestellt werden. Antragstellende Fraktion: FDP Vertraulichkeit: Nein Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 11.07.2006, M 139 Beratung im Ortsbeirat: 10 Beratungsergebnisse: 4. Sitzung des OBR 10 am 29.08.2006, TO I, TOP 6 Beschluss:

  1. Der Vorlage M 139 wird zugestimmt.
  2. Die Vorlage OF 84/10 wurde durch die antragstellende Fraktion zurückgezogen. Abstimmung: zu
  3. CDU, SPD, FDP und BFF gegen 2 GRÜNE und LINKE.WASG (= Ablehnung) bei Enthaltung 1 GRÜNE

Inhalt

Antrag vom 07.08.2006, OF 84/10

Betreff:

Keine Nachteile für die Nutzer der Stadtbahnlinie U 5 aus dem Ortsbeirat 10

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Die Stadtverordneten werden aufgefordert zu beschließen, die Vorlage M 139 und die geplanten Hochbahnsteige an den Haltestellen Musterschule und Glauburgstraße so lange zurückzustellen, bis eine Gesamtlösung für alle Nutzer der Stadtbahnlinie U 5 gefunden wird.

Begründung:

Mit der Vorlage M 139 hinsichtlich der Hochbahnsteige an der Haltestelle Musterschule und Glauburgstraße sollen Hochbahnsteige errichtet werden. Im Ortsbeirat 3 wurde jetzt beantragt (OF 60/3) Niederflurstraßenbahnen einzusetzen. Dies hat die Konsequenz, dass die Linienführung an der Konstablerwache endet. Es ist nicht nachvollziehbar, warum wegen zweier Hochbahnsteige sämtliche Nutzer der U 5 von der Endstation mit 8 Stationen wegen dieser 2 Stationen nicht mehr bis zum Hauptbahnhof durchfahren können. Bedenkt man, dass Familien mit Kindern und Kinderwagen, vom Hauptbahnhof kommend, die das Sozialzentrum Marbachweg oder das Versorgungsamt zum Ziel haben, allesamt an der Konstablerwache umsteigen müssen, so erscheint der Wunsch des Ortsbeirats 3 völlig unverständlich. Es bedeutet, dass die funktionierende U 5, die auch noch zum Bahnhof Frankfurter Berg ausgebaut werden soll, als funktionierende Stadt- und U-Bahn amputiert wird und sämtliche Bürger des Nordens, die zum Hauptbahnhof oder zwischen Konstablerwache und Hauptbahnhof Fahrziele suchen, umsteigen müssen und damit einer größeren Belastung ausgesetzt sind als die Nutzer, die die zwei Bahnsteige benötigen.

Im Hinblick allerdings auf die Bedeutung der U 5 und die Tatsache, dass insgesamt 6 neue Wohngebiete an die U 5 angeschlossen werden, sollte eine Alternativplanung erfolgen. Diese kann nur eine Tunnellösung sein. Eine solche Lösung würde auch dem Wachstum und dem internationalen Ansehen der Stadt Frankfurt am Main dienen. Die Tunnellösung muss von der Deutschen Bibliothek bis zur Konstablerwache vorangetrieben werden. Solange sollte die Planung für die Hochbahnsteige, die insgesamt 4,85 Mio. Euro kosten sollen, zurückgestellt werden.

Antragstellende Fraktion: FDPHauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 11.07.2006, M 139 Beratung im Ortsbeirat: 10

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 7. Juli 2006MM 139Stadtbahnlinie U.5 - Hochbahnsteige an den Haltestellen Musterschule und GlauburgstraßeMagistratsvortrag
  2. 7. August 2006Sie sind hier
    OFOF 84/10Keine Nachteile für die Nutzer der Stadtbahnlinie U 5 aus dem Ortsbeirat 10
    Ortsbeiratsantrag · FDP

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 10
Sitzung 4 · 29.08.2006
TO I, TOP 6
Zurückgezogen
1. Der Vorlage M 139 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage OF 84/10 wurde durch die antragstellende Fraktion zurückgezogen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDFDPBFF
Ablehnung:
2 GrüneLinke.wasg
Enthaltung:
1 Grüne
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, FDP und BFF gegen 2 GRÜNE und LINKE.WASG (= Ablehnung) bei Enthaltung 1 GRÜNE

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