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Stärkung des Einkaufstandorts Rödelheim: Unterstützung von Projekten der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG)

Vorlagentyp: OFCDU
23 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Begründung

Mit der Standortinitiative „Industriehof FFM“ haben Gewerbetreibende – Dank der auch finanziellen Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Frankfurt – begonnen, die Weiterentwicklung des Stadtteils zu beschleunigen. Daher stellt sich die Frage, ob durch die finanzielle Unterstützung örtlicher Projekte nicht auch in anderen Stadtteilen im Ortsbezirk die bereits gute Kooperation mit dem Wirtschaftsdezernat und der Wirtschaftsförderung (siehe z.B. Gewerbeberater in Rödelheim) weiter ausgebaut werden kann, um Impulse für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Gewerbetreibenden und zugleich der Bürger im Stadtteil zu setzen. Die Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG), die sich über Rödelheim hinaus auch eine Zusammenarbeit mit den Gewerbetreibenden in Nachbarstadtteilen wie Hausen vorstellen kann, sieht hier insbesondere Möglichkeiten im Bereich 1.) Professionelles Stadtteilmarketing „Professionelles Stadtteilmarketing/Branding unter Herausstellung der kulturellen Identität Rödelheims. Wichtig ist, die Identifikation der Bewohner mit dem Stadtteil zu steigern und neue Bewohner mit möglichst hoher Kaufkraft zu gewinnen. Dieses Stadtteilmarketing muss durch ein erfahrenes Werbeunternehmen, möglichst mit lokaler Präsenz, erarbeitet und koordiniert werden. Konzepte, wie Sie etwa der Einzelhandelsverband und andere mit Bordmitteln erarbeitet haben, haben sich als leider unbrauchbar erwiesen.“ (Quelle: ARG) 2.) Aufbau eines Leerstandsmanagements „Aufbau eines Leerstandsmanagements, auch für Wohnraum, mit einer kostenlos nutzbaren Online-Datenbank – ein Vorteil für Vermieter und Mieter.“ (Quelle: ARG) 3.) Studie zum Thema „Integration / ethnische geprägte Wirtschaft“ „Finanzierung einer Studie (bezogen auf Rödelheim, aber mit Nutzbarkeit für andere Stadtteile): In einem Stadtteil, dessen Ausländeranteil deutlich (im Jahr 2008 6,75%) höher ist als im Durchschnitt der Stadt Frankfurt ist eine Einbeziehung von Konsumenten mit Migrationshintergrund in die örtliche Einkaufsstruktur existentiell wichtig. Derzeit nutzen insbesondere BürgerInnen mit islamischen Migrationshintergrund allenfalls Supermarktketten für die Deckung des täglichen Bedarfs, der prozentuale Anteil solcher Kunden im Facheinzelhandel, Dienstleistung und Handwerk ist aber deutlich unterrepräsentiert, weil diese BürgerInnen bisher fast ausschließlich Betriebe ethnischer Zugehörigkeit präferieren.“ (Quelle: ARG) 4.) Unterstützung örtlicher Gestaltungsprojekte: z.B. Baumscheibenpflege, -Errichtung und Pflege von Pflanzkübeln im öffentlichen Raum

Inhalt

Antrag vom 06.11.2010, OF 789/7

Betreff:

Stärkung des Einkaufstandorts Rödelheim: Unterstützung von Projekten der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG)

Mit der Standortinitiative "Industriehof FFM“ haben Gewerbetreibende – Dank der auch finanziellen Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Frankfurt – begonnen, die Weiterentwicklung des Stadtteils zu beschleunigen.

Daher stellt sich die Frage, ob durch die finanzielle Unterstützung örtlicher Projekte nicht auch in anderen Stadtteilen im Ortsbezirk die bereits gute Kooperation mit dem Wirtschaftsdezernat und der Wirtschaftsförderung (siehe z.B. Gewerbeberater in Rödelheim) weiter ausgebaut werden kann, um Impulse für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Gewerbetreibenden und zugleich der Bürger im Stadtteil zu setzen.

Die Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG), die sich über Rödelheim hinaus auch eine Zusammenarbeit mit den Gewerbetreibenden in Nachbarstadtteilen wie Hausen vorstellen kann, sieht hier insbesondere Möglichkeiten im Bereich

  1. ) Professionelles Stadtteilmarketing

"Professionelles Stadtteilmarketing/Branding unter Herausstellung der kulturellen Identität Rödelheims. Wichtig ist, die Identifikation der Bewohner mit dem Stadtteil zu steigern und neue Bewohner mit möglichst hoher Kaufkraft zu gewinnen. Dieses Stadtteilmarketing muss durch ein erfahrenes Werbeunternehmen, möglichst mit lokaler Präsenz, erarbeitet und koordiniert werden. Konzepte, wie Sie etwa der Einzelhandelsverband und andere mit Bordmitteln erarbeitet haben, haben sich als leider unbrauchbar erwiesen.“ (Quelle: ARG)

  1. ) Aufbau eines Leerstandsmanagements

"Aufbau eines Leerstandsmanagements, auch für Wohnraum, mit einer kostenlos nutzbaren Online-Datenbank – ein Vorteil für Vermieter und Mieter.“ (Quelle: ARG)

  1. ) Studie zum Thema "Integration / ethnische geprägte Wirtschaft“

"Finanzierung einer Studie (bezogen auf Rödelheim, aber mit Nutzbarkeit für andere Stadtteile): In einem Stadtteil, dessen Ausländeranteil deutlich (im Jahr 2008 6,75%) höher ist als im Durchschnitt der Stadt Frankfurt ist eine Einbeziehung von Konsumenten mit Migrationshintergrund in die örtliche Einkaufsstruktur existentiell wichtig. Derzeit nutzen insbesondere BürgerInnen mit islamischen Migrationshintergrund allenfalls Supermarktketten für die Deckung des täglichen Bedarfs, der prozentuale Anteil solcher Kunden im Facheinzelhandel, Dienstleistung und Handwerk ist aber deutlich unterrepräsentiert, weil diese BürgerInnen bisher fast ausschließlich Betriebe ethnischer Zugehörigkeit präferieren.“ (Quelle: ARG)

  1. ) Unterstützung örtlicher Gestaltungsprojekte:

z.B. Baumscheibenpflege, -Errichtung und Pflege von Pflanzkübeln im öffentlichen Raum

Dies vorausgeschickt fragt der Ortsbeirat 7 den Magistrat, ob und ggf. in welchem Umfang eine auch finanzielle Unterstützung der oben genannten geplanten Projekte der ARG seitens der Stadt möglich sind.

Nebenvorlage: Antrag vom 21.12.2010, OF 794/7 Beratung im Ortsbeirat: 7

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. November 2010Sie sind hier
    OFOF 789/7Stärkung des Einkaufstandorts Rödelheim: Unterstützung von Projekten der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG)
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  2. 21. Dezember 2010OFOF 794/7Stärkung des Einkaufstandorts Rödelheim: Unterstützung von Projekten der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG)Ortsbeiratsantrag · CDU
  3. 18. Januar 2011VV 1500Stärkung des Einkaufstandorts Rödelheim: Unterstützung von Projekten der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG)Anfrage
  4. 15. April 2011Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 593Stärkung des Einkaufsstandortes Rödelheim: Unterstützung von Projekten der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG)Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 7
Sitzung 48 · 23.11.2010
TO I, TOP 16
Beraten
Die Vorlage OF 789/7 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 7
Sitzung 49 · 18.01.2011
TO I, TOP 15
Erledigt
Auskunftsersuchen V 1500 2011 1. Die Vorlage OF 789/7 wird durch die Annahme der Vorlage OF 794/7ür erledigt erklärt. 2. Die Vorlage OF 794/7 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
FDPFreie WählerREP
Ablehnung:
Farbechte
Enthaltung:
SPDGrüne
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Punkte 1 bis 3) Einstimmige Annahme Punkt 4) CDU, FDP, FREIE WÄHLER, REP und Wöhle gegen FARBECHTE und Jourdan (=Ablehnung) bei Enthaltung SPD und GRÜNE

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