Niddawiesen: Entwässerung sichern oder Alternativen entwickeln
Zusammenfassung
Der Antrag fordert eine Überprüfung der Entwässerung in den Niddawiesen, um festzustellen, ob die Ursache für die mangelhafte Entwässerung auf natürliche Einwirkungen durch heimische Biber zurückzuführen ist. Ziel ist es, entweder die Flächen wieder wirtschaftlich nutzbar zu machen oder Alternativen anzubieten, falls die Flächen ökologisch wertvoll sind.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Der Magistrat wird gebeten, in den Niddawiesen südlich des Alten Flugplatz zu prüfen, ob die mangelhafte Entwässerung, die zu stehendem Wasser insbesondere auf den Flurstücken Kalbach 499, Flur 11, Flurstücke 90, 92, 93 und 111 führt, auf eine nicht mehr funktionierende Entwässerung oder auf natürliche Einwirkung durch dort wieder heimische Biber zurückzuführen ist. Sollte es sich hier um eine ökologisch erfreuliche Anstauung durch Biber handeln, mögen die nicht mehr nutzbaren Flächen aus der Verpachtung genommen und den Pächtern Alternativflächen angeboten werden. Andernfalls möge die vorhandene Entwässerung über Flurstück 94 wieder funktionstauglich hergestellt werden. Zustand 2021. Links unten die A 661, von Nord-Ost kommt die Nidda. Die Wiesen sind intakt. Zustand 2025. Das stehende Wasser ist deutlich zu erkennen. Quelle: geoportal.frankfurt.de, (c) Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, (c) Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation plus eigene Hervorhebungen
Begründung
Die genannten Flächen lassen sich derzeit nicht wirtschaftlich nutzen. Selbst bereits gemähtes Heu kann nicht mehr abtransportiert werden. Die Ursache der nicht mehr erfolgenden Entwässerung ist derzeit nicht klar und soll auch unter ökologischen Belangen geprüft werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 27. April 2026Sie sind hierOFOF 7/12Niddawiesen: Entwässerung sichern oder Alternativen entwickelnOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 8. Mai 2026OMOM 72Niddawiesen: Entwässerung sichern oder Alternativen entwickelnDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP, Volt, Linke und BFF gegen 2 SPD (= Ablehnung) und 1 SPD (= Enthaltung)