Haushalt 2018 Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.16 Sportförderung Keine Hallenmiete für Vereine
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenBegründung
Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.16 Sportförderung Keine Hallenmiete für Vereine Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Im Haushalt 2018 werden ausreichend Mittel eingestellt, um die Vereine durch die Hallenmiete zu entlasten. Begründung: Die vom Sportamt erhobene Hallenmiete für Vereine erschwert diesen die Weiterentwicklung ihres sportlichen Angebotes (Zitat FNP vom 14.12.2017 "Tatsächlich steht die Stadt Frankfurt mit ihrem Gebührenmodell im Rhein-Main-Gebiet allein auf weiter Flur. Nirgendwo in Hessen müssen Vereine mehr für die Hallennutzung zahlen als in der Mainmetropole. Im Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis ist die Hallennutzung kostenfrei. Die Stadt Frankfurt dagegen verlangt für 90 Minuten zwischen 13,50 (kleine Halle, ohne Hausmeister) und 24 Euro (große Halle, mit Hausmeister). Auf diese Weise nimmt sie jedes Jahr rund eine Million Euro ein.") Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Zukunft der Vereine, sondern verhindert auch und vor allem die Mitgliedschaft von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich die hohen Mitgliedsbeiträge nicht leisten können. Darauf weist Dr. Peter Neumann, beim Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main seit 30 Jahren tätiger Jugendmediziner hin (ebenfalls FNP vom 14.12.2017). Zitat: "Im Kampf gegen Übergewicht bei Kindern sind laut Neumann die mehr als 420 Frankfurter Sportvereine eine wichtige Stütze. Sie vermittelten Jungen und Mädchen nicht nur Freude an Bewegung, sondern stärkten auch ihre Persönlichkeit. "Vereine sind für uns enorm wichtig", sagt der Arzt. Vor allem die, die Angebote in Stadtteilen machten, in denen viele übergewichtige Kinder wohnten. Zum Beispiel im Gallus, in Griesheim und im Bahnhofsviertel, also dort, wo auch der Migrationsanteil recht hoch ist. Allerdings weiß Neumann auch, dass sich sozial schwache Familien eine Mitgliedschaft im Verein nicht immer leisten können. Auch wenn die Stadt bedürftige Kinder unterstützt." Ein erster Schritt, um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern, wäre eine Senkung der Hallenmiete, verbunden mit einer Verpflichtung der Vereine, den Mitgliedsbeitrag für Kinder und Jugendliche zu senken.
Inhalt
Antrag vom 05.01.2018, OF 695/5
Betreff: Haushalt 2018 Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.16 Sportförderung Keine Hallenmiete für Vereine Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Im Haushalt 2018 werden ausreichend Mittel eingestellt, um die Vereine durch die Hallenmiete zu entlasten.
Begründung: Die vom Sportamt erhobene Hallenmiete für Vereine erschwert diesen die Weiterentwicklung ihres sportlichen Angebotes (Zitat FNP vom 14.12.2017 "Tatsächlich steht die Stadt Frankfurt mit ihrem Gebührenmodell im Rhein-Main-Gebiet allein auf weiter Flur. Nirgendwo in Hessen müssen Vereine mehr für die Hallennutzung zahlen als in der Mainmetropole. Im Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis ist die Hallennutzung kostenfrei. Die Stadt Frankfurt dagegen verlangt für 90 Minuten zwischen 13,50 (kleine Halle, ohne Hausmeister) und 24 Euro (große Halle, mit Hausmeister). Auf diese Weise nimmt sie jedes Jahr rund eine Million Euro ein.") Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Zukunft der Vereine, sondern verhindert auch und vor allem die Mitgliedschaft von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich die hohen Mitgliedsbeiträge nicht leisten können. Darauf weist Dr. Peter Neumann, beim Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main seit 30 Jahren tätiger Jugendmediziner hin (ebenfalls FNP vom 14.12.2017). Zitat: "Im Kampf gegen Übergewicht bei Kindern sind laut Neumann die mehr als 420 Frankfurter Sportvereine eine wichtige Stütze. Sie vermittelten Jungen und Mädchen nicht nur Freude an Bewegung, sondern stärkten auch ihre Persönlichkeit. "Vereine sind für uns enorm wichtig", sagt der Arzt. Vor allem die, die Angebote in Stadtteilen machten, in denen viele übergewichtige Kinder wohnten. Zum Beispiel im Gallus, in Griesheim und im Bahnhofsviertel, also dort, wo auch der Migrationsanteil recht hoch ist. Allerdings weiß Neumann auch, dass sich sozial schwache Familien eine Mitgliedschaft im Verein nicht immer leisten können. Auch wenn die Stadt bedürftige Kinder unterstützt." Ein erster Schritt, um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern, wäre eine Senkung der Hallenmiete, verbunden mit einer Verpflichtung der Vereine, den Mitgliedsbeitrag für Kinder und Jugendliche zu senken.Beratung im Ortsbeirat: 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Januar 2018 brachte SPD im Ortsbeirat 5 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 19.01.2018 im OBR 5 abgelehnt.
21.16 Sportförderung
Ausgaben 2025: 15 Mio € · im Antragsjahr 2018 16 Mio € — preisbereinigt -26 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und BFF (= Annahme)