Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Integritäts- und Diversifitätskonzept

Vorlagentyp: OFSPD
1 SitzungAbgelehnt

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

E-Mail-Abo einrichten

Begründung

Das vorgelegte Konzept beschreibt im wesentlichen einen Ist-Zustand in der Stadt Frankfurt am Main und bleibt dabei zumeist ausgesprochen versöhnlich. Versöhnlichkeit kann dabei durchaus als eigentlicher Auftrag gewertet werden und muss kein Defizit sein, so lange folgendes klar erkennbar bleibt, 1. welche gezielten Entwicklungen denn angeschoben werden sollen, (unabhängig vom Ausgang der Kommunalwahlen und der Haushalts-beratungen für den Etat 2012, auf den im Text fokussiert wird) 2. welche Lösungsvorschläge denn gemacht werden, um das unüberseh-bare Problem in den Griff zu bekommen, dass in zahlreichen Klassen kaum mehr Kinder mit belastbaren Deutschkenntnissen beschult werden 3. welche Maßnahmen denn konkret angestrebt werden, um einer gefühlten Ghettoisierung derjenigen Stadtteile entgegen zu wirken, in denen Einwohner ohne Migrationshintergrund die Minderheit bilden 4. welche Maßnahmen denn sofort ergriffen werden sollen, damit allen Bewohnern dieser Stadt, solchen mit und ohne Migrationshintergrund, verdeutlicht wird, was die jeweils andere Seite erwartet und ein konstruktiver Dialog in Gang kommt, der ehrlich am Ausgleich Interessierten, nicht den Provokateuren, dienlich wird. Da all dieses aus dem vorgelegten Konzept nicht ersichtlich ist, ist es in der bestehenden Form leider völlig wertlos und in der schwelenden Debatte, die oft mit viel Halbwissen und Vorurteilen behaftet ist, geradezu kontraproduktiv. Eine gründliche Neubearbeitung ist dringend anzuraten.

Inhalt

Antrag vom 14.09.2010, OF 658/16

Betreff:

Integritäts- und Diversifitätskonzept

Das Integritäts- und Diversifitätskonzept der Stadt Frankfurt wird in der bestehenden Form abgelehnt und zur Bearbeitung an das Dezernat zurück verwiesen.

Kritik daran erhebt sich von allen Seiten, unter anderem auch von der Kommunalen Ausländervertretung KAV (K42 und K43, jeweils vom 07.09.2010) und ist großenteils berechtigt.

Begründung:

Das vorgelegte Konzept beschreibt im wesentlichen einen Ist-Zustand in der Stadt Frankfurt am Main und bleibt dabei zumeist ausgesprochen versöhnlich.

Versöhnlichkeit kann dabei durchaus als eigentlicher Auftrag gewertet werden und muss kein Defizit sein, so lange folgendes klar erkennbar bleibt,

  1. welche gezielten Entwicklungen denn angeschoben werden sollen, (unabhängig vom Ausgang der Kommunalwahlen und der Haushalts-beratungen für den Etat 2012, auf den im Text fokussiert wird)
  2. welche Lösungsvorschläge denn gemacht werden, um das unüberseh-bare Problem in den Griff zu bekommen, dass in zahlreichen Klassen kaum mehr Kinder mit belastbaren Deutschkenntnissen beschult werden
  3. welche Maßnahmen denn konkret angestrebt werden, um einer gefühlten Ghettoisierung derjenigen Stadtteile entgegen zu wirken, in denen Einwohner ohne Migrationshintergrund die Minderheit bilden
  4. welche Maßnahmen denn sofort ergriffen werden sollen, damit allen Bewohnern dieser Stadt, solchen mit und ohne Migrationshintergrund, verdeutlicht wird, was die jeweils andere Seite erwartet und ein konstruktiver Dialog in Gang kommt, der ehrlich am Ausgleich Interessierten, nicht den Provokateuren, dienlich wird.

Da all dieses aus dem vorgelegten Konzept nicht ersichtlich ist, ist es in der bestehenden Form leider völlig wertlos und in der schwelenden Debatte, die oft mit viel Halbwissen und Vorurteilen behaftet ist, geradezu kontraproduktiv.

Eine gründliche Neubearbeitung ist dringend anzuraten.

Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 25.06.2010, M 132 Beratung im Ortsbeirat: 16

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 14. September 2010 brachte SPD im Ortsbeirat 16 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 14.09.2010 im OBR 16 abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 16
Sitzung 45 · 14.09.2010
TO I, TOP 8
Abgelehnt
Anregung OA 1191 2010 1. Die Vorlage M 132 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage OF 642/16 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. 3. Die Vorlage OF 658/16 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
5 CDUWBEFraktionslos
Ablehnung:
SPDGrüneFDP
zu 2)
Zustimmung:
5 CDUWBEFraktionslos
Ablehnung:
SPDGrüneFDP
zu 3)
Zustimmung:
4 CDUGrüneWBEFraktionslos
Ablehnung:
SPDFDP
Enthaltung:
2 CDU
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. 5 CDU, WBE, fwf und fraktionslos gegen SPD, GRÜNE und FDP (= Annahme) bei einer Enthaltung CDU zu 2. 5 CDU, WBE, fwf und fraktionslos gegen SPD, GRÜNE und FDP (= Ablehnung) bei einer Enthaltung CDU zu 3. 4 CDU, GRÜNE, WBE, fwf und fraktionslos gegen SPD und FDP (= Annahme) bei zwei Enthaltungen CDU

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen