Kinderbetreuung in Bergen-Enkheim - Fortlaufende Information über die Lage der Anmeldungen in den Kinderbetreuungseinrichtungen im Stadtteil
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenBegründung
Fortlaufende Information über die Lage der Anmeldungen in den Kinderbetreuungseinrichtungen im Stadtteil Alljährlich das gleiche Bild in den frühsommerlichen Sitzungen des Ortsbeirates: Verzweifelte Eltern treten zu Hauf vor das Saalmikrofon und beschreiben ihre Ängste angesichts der Situation, dass ihnen von keiner Institution ein Kindergartenplatz / Hortplatz / Krabbelstubenplatz angeboten worden ist. Ihre weitere Lebensplanung scheint in Gefahr, es steht zu befürchten, dass ein Elternteil nicht mehr oder nicht mehr im gewohnten Umfang berufstätig sein kann, da die Kinderbetreuung nicht gewährleistet ist. Zwar folgen die Eltern dem Rat der Einrichtungen und bewerben sich an verschiedenen Stellen um einen Kinderbetreuungsplatz, doch erscheint dieses Tun nicht nur kontraproduktiv, was die Übersicht über die tatsächlich benötigte Anzahl an Betreuungsplätzen angeht, sondern es führt auch letztlich nicht zu einem überzeugenden Ergebnis: Nachdem den Eltern zunächst kein Platz angeboten werden konnte, werden einigen am Ende sogar zwei zugesagt und die ganze nervenaufreibende Zeremonie scheint darin gemündet zu haben, dass - zumindest soweit für die Ortsbeiräte ersichtlich - wohl doch für jedes Kind ein Platz im gewünschten Betreuungsangebot zur Verfügung gestanden hat. So konnte die Aufgabe wohl bewältigt werden, doch es wurde weit über das erforderliche Maß hinaus für Spannung gesorgt. Im Zeitalter der Informationstechnologie und der Möglichkeit vollautomatisiert gesteuerter Datenabgleiche kann nicht glaubhaft gemacht werden, dass kein geeigneteres Verfahren existieren soll als die derzeit gelebte Praxis. Alle möglichen marktgängigen Produkte weisen die Möglichkeit auf, sämtliche eingehenden Anmeldungen im System weitgehend anonymisiert zu addieren, vorhandene Doppelanmeldungen zu berücksichtigen und somit die Netto-Zahl der Anmeldungen fortlaufend den zur Verfügung stehenden Plätzen gegenüber zu stellen. Nachdem in der Vergangenheit letztlich offenbar doch die Unterbringung aller Kinder bewerkstelligt werden konnte, hätte ein derart installiertes Netz, an das alle Betreuungseinrichtungen angeschlossen sind, doch wohl zu jeder Zeit den besorgten Eltern die Rückmeldung geben müssen: Macht Euch keine Sorgen, es sieht gut aus, wenn auch noch nicht klar ist, in welcher Einrichtung der Betreuungsplatz letztlich zur Verfügung steht. Dies voraus geschickt fragen wir den Magistrat: Warum liegt offenbar kein praktikables Verfahren vor, oder ist die notwendige Vernetzung offenbar noch immer nicht installiert Welche kurzfristigen Lösungsmöglichkeiten sieht das Stadtschulamt für die Eltern im Ortsbezirk Bergen-Enkheim ? Begründung: Es wäre eine elementare Pflicht des Magistrates, endlich den betroffenen Eltern Transparenz im Verfahren zu ermöglichen und völlig unnötige Spannung in den Familien zu vermeiden. Dieser Pflicht kommt der Magistrat seit Jahren nicht nach, und es scheint auch am Willen zu fehlen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und marktgängige Technologie adäquat einzusetzen.
Inhalt
Antrag vom 25.10.2011, OF 64/16
Betreff: Kinderbetreuung in Bergen-Enkheim - Fortlaufende Information über die Lage der Anmeldungen in den Kinderbetreuungseinrichtungen im Stadtteil Alljährlich das gleiche Bild in den frühsommerlichen Sitzungen des Ortsbeirates: Verzweifelte Eltern treten zu Hauf vor das Saalmikrofon und beschreiben ihre Ängste angesichts der Situation, dass ihnen von keiner Institution ein Kindergartenplatz / Hortplatz / Krabbelstubenplatz angeboten worden ist. Ihre weitere Lebensplanung scheint in Gefahr, es steht zu befürchten, dass ein Elternteil nicht mehr oder nicht mehr im gewohnten Umfang berufstätig sein kann, da die Kinderbetreuung nicht gewährleistet ist. Zwar folgen die Eltern dem Rat der Einrichtungen und bewerben sich an verschiedenen Stellen um einen Kinderbetreuungsplatz, doch erscheint dieses Tun nicht nur kontraproduktiv, was die Übersicht über die tatsächlich benötigte Anzahl an Betreuungsplätzen angeht, sondern es führt auch letztlich nicht zu einem überzeugenden Ergebnis: Nachdem den Eltern zunächst kein Platz angeboten werden konnte, werden einigen am Ende sogar zwei zugesagt und die ganze nervenaufreibende Zeremonie scheint darin gemündet zu haben, dass - zumindest soweit für die Ortsbeiräte ersichtlich - wohl doch für jedes Kind ein Platz im gewünschten Betreuungsangebot zur Verfügung gestanden hat. So konnte die Aufgabe wohl bewältigt werden, doch es wurde weit über das erforderliche Maß hinaus für Spannung gesorgt. Im Zeitalter der Informationstechnologie und der Möglichkeit vollautomatisiert gesteuerter Datenabgleiche kann nicht glaubhaft gemacht werden, dass kein geeigneteres Verfahren existieren soll als die derzeit gelebte Praxis. Alle möglichen marktgängigen Produkte weisen die Möglichkeit auf, sämtliche eingehenden Anmeldungen im System weitgehend anonymisiert zu addieren, vorhandene Doppelanmeldungen zu berücksichtigen und somit die Netto-Zahl der Anmeldungen fortlaufend den zur Verfügung stehenden Plätzen gegenüber zu stellen. Nachdem in der Vergangenheit letztlich offenbar doch die Unterbringung aller Kinder bewerkstelligt werden konnte, hätte ein derart installiertes Netz, an das alle Betreuungseinrichtungen angeschlossen sind, doch wohl zu jeder Zeit den besorgten Eltern die Rückmeldung geben müssen: Macht Euch keine Sorgen, es sieht gut aus, wenn auch noch nicht klar ist, in welcher Einrichtung der Betreuungsplatz letztlich zur Verfügung steht. Dies voraus geschickt fragen wir den Magistrat: Warum liegt offenbar kein praktikables Verfahren vor, oder ist die notwendige Vernetzung offenbar noch immer nicht installiert Welche kurzfristigen Lösungsmöglichkeiten sieht das Stadtschulamt für die Eltern im Ortsbezirk Bergen-Enkheim ?
Begründung: Es wäre eine elementare Pflicht des Magistrates, endlich den betroffenen Eltern Transparenz im Verfahren zu ermöglichen und völlig unnötige Spannung in den Familien zu vermeiden. Dieser Pflicht kommt der Magistrat seit Jahren nicht nach, und es scheint auch am Willen zu fehlen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und marktgängige Technologie adäquat einzusetzen.Hauptvorlage: Antrag vom 07.10.2011, OF 49/16 Beratung im Ortsbeirat: 16
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. Oktober 2011 brachte SPD im Ortsbeirat 16 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.