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Sicherheit auf dem Hauptfriedhof

Vorlagentyp: OFFREIE_WÄHLER
1 SitzungAbgelehnt

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Begründung

Der Ortsbeirat wolle beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen Der Magistrat wird gebeten, kostengünstig für die Sicherheit von Besuchern des Hauptfriedhofs zu sorgen. Laut Mitteilung der Ortsvorsteherin vom 8. 10. 2013 an die Mitglieder des Ortsbeirats 3 gab es in diesem Jahr vier Diebstähle und einen Raubüberfall auf dem Hauptfriedhof. Besorgte Bürgerinnen haben sich bei ihr telefonisch gemeldet. Eine Recherche, wie das Sicherheitsgefühl von Besucher/innen des Hauptfriedhofs verbessert werden kann, ergab: Nach Meinung der Firma Bosch Sicherheitstechnik in Rödelheim ist ein Sicherheitssystem mit individuellem Alarm und zentraler GPS-Ortung zu teuer. Auch die Markierung von Grabbeigaben, z. B. Pflanzschalen, mit RFID-Transpondern (wie in Warenhäusern) ist zu aufwendig und würde zu zahlreichen Fehlalarmen führen. Die Friedhofsverwaltung sieht derzeit keine Möglichkeit, Diebstähle wirksam zu verhindern. Allenfalls kann man Besucher/innen empfehlen, mitgebrachte Grabbeigaben mit wasserfestem Filzstift zu markieren. Wenn Besucher/innen individuelle Handtaschen-Alarmgeräte bei sich tragen, kann dies aber zu mehr Sicherheit und vor allem zu einem besseren Sicherheitsgefühl führen. Alarmsirenen zum Umhängen, halb so groß wie ein Hühnerei, gibt es im Elektronik-Fachhandel ab 7,90 €, und im Internet werden zahlreiche Varianten solcher HandtaschenAlarmsignale angeboten. Weil am Eingang des Hauptfriedhofs vor der Trauerhalle ein Verkaufsautomat für Grableuchten steht, wäre es möglich, in zwei oder drei der Waren-Gefache solche preisgünstigen Handtaschen-Alarmgeräte anzubieten. Die Friedhofsverwaltung würde mit dem Automaten-Betreiber darüber verhandeln, wenn es gewünscht wird. Wenn es gewünscht wird, ist die Friedhofsverwaltung auch bereit, durch Handzettel auf mögliche Sicherheitsvorkehrungen der Besucher hinzuweisen. Weil die Arbeitszeit der Friedhofsbediensteten von 7 - 15 Uhr geht, sollten sich Polizeistreifen (derzeit Zweier-Teams des Freiwilligen Polizeidienstes) vor allem auf die Zeit danach konzentrieren.

Inhalt

Antrag vom 25.10.2013, OF 482/3

Betreff: Sicherheit auf dem Hauptfriedhof Der Ortsbeirat wolle beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen Der Magistrat wird gebeten, kostengünstig für die Sicherheit von Besuchern des Hauptfriedhofs zu sorgen. Laut Mitteilung der Ortsvorsteherin vom 8. 10. 2013 an die Mitglieder des Ortsbeirats 3 gab es in diesem Jahr vier Diebstähle und einen Raubüberfall auf dem Hauptfriedhof. Besorgte Bürgerinnen haben sich bei ihr telefonisch gemeldet. Eine Recherche, wie das Sicherheitsgefühl von Besucher/innen des Hauptfriedhofs verbessert werden kann, ergab: Nach Meinung der Firma Bosch Sicherheitstechnik in Rödelheim ist ein Sicherheitssystem mit individuellem Alarm und zentraler GPS-Ortung zu teuer. Auch die Markierung von Grabbeigaben, z. B. Pflanzschalen, mit RFID-Transpondern (wie in Warenhäusern) ist zu aufwendig und würde zu zahlreichen Fehlalarmen führen. Die Friedhofsverwaltung sieht derzeit keine Möglichkeit, Diebstähle wirksam zu verhindern. Allenfalls kann man Besucher/innen empfehlen, mitgebrachte Grabbeigaben mit wasserfestem Filzstift zu markieren. Wenn Besucher/innen individuelle Handtaschen-Alarmgeräte bei sich tragen, kann dies aber zu mehr Sicherheit und vor allem zu einem besseren Sicherheitsgefühl führen. Alarmsirenen zum Umhängen, halb so groß wie ein Hühnerei, gibt es im Elektronik-Fachhandel ab 7,90 €, und im Internet werden zahlreiche Varianten solcher HandtaschenAlarmsignale angeboten. Weil am Eingang des Hauptfriedhofs vor der Trauerhalle ein Verkaufsautomat für Grableuchten steht, wäre es möglich, in zwei oder drei der Waren-Gefache solche preisgünstigen Handtaschen-Alarmgeräte anzubieten. Die Friedhofsverwaltung würde mit dem Automaten-Betreiber darüber verhandeln, wenn es gewünscht wird. Wenn es gewünscht wird, ist die Friedhofsverwaltung auch bereit, durch Handzettel auf mögliche Sicherheitsvorkehrungen der Besucher hinzuweisen. Weil die Arbeitszeit der Friedhofsbediensteten von 7 - 15 Uhr geht, sollten sich Polizeistreifen (derzeit Zweier-Teams des Freiwilligen Polizeidienstes) vor allem auf die Zeit danach konzentrieren.Beratung im Ortsbeirat: 3

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. Oktober 2013 brachte FREIE_WÄHLER im Ortsbeirat 3 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 07.11.2013 im OBR 3 abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 3
Sitzung 26 · 07.11.2013
TO I, TOP 19
Abgelehnt
Die Vorlage OF 482/3 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
FDPFreie Wähler
Enthaltung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD und ÖkoLinX-ARL gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Annahme); LINKE. (= Enthaltung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung