Wasserknappheit frühzeitig bekämpfen
Zusammenfassung
Die GRÜNE Fraktion fordert eine frühzeitige Prüfung auf Einschränkungen der Wassernutzung in Dürrezeiten, um präventiv auf die zunehmende Wasserknappheit zu reagieren. Ziel ist es, eine zeitgerechte und abgestufte Umsetzung von Maßnahmen zu ermöglichen, um die Wasserversorgung zu sichern und den Verbrauch zu reduzieren.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob Einschränkungen der privaten und gewerblichen Wassernutzung in Dürrezeiten nicht schon früher sinnvoll und möglich sind, als es die derzeitige Gefahrenabwehrverordnung über die Einschränkung des Verbrauchs von Trinkwasser bei Notständen in der Wasserversorgung in §1 (2) festlegt. Dies könnte auch in Form eines gestaffelten Vorgehens je nach Schwere der Wasserknappheit erfolgen.
Begründung
In diesem Sommer ist Wasserknappheit, gerade auch in Flüssen und Seen, allgemein sichtbar und auch in den Medien ein großes Thema. Eine ganze Reihe von Städten, zum Beispiel auch Darmstadt, haben deshalb zu Verordnungen gegriffen, um den Wasserverbrauch in der Stadt auf das unbedingt notwendige zu beschränken. Auch die Stadt Frankfurt hat im Herbst 2025 die oben genannte Gefahrenabwehrverordnung erlassen. Allerdings erscheint die in §1 (2) genannte Hürde "[...] wenn das in den Versorgungsanlagen zur Verfügung gestellte Wasser zur Wasserversorgung des Stadtgebietes oder eines Teilgebietes nicht ausreicht" sehr hoch. In dieser Form scheinen Sparmaßnahmen nur dann erzwungen zu werden, wenn die Knappheit bereits eingetreten ist, anstatt vorbeugend zu wirken.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 10. August 2026 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 12 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 21.08.2026 im OBR 12 abgelehnt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, FDP und BFF gegen GRÜNE, SPD, Volt und Linke (= Annahme)