Elternwunsch berücksichtigen - Gymnasialplätze im Frankfurter Norden schaffen
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
Gymnasialplätze im Frankfurter Norden schaffen Der Ortsbeirat wird gebeten, folgendes zu beschließen: Auf Grundlage des extrem schnellen Schülerzahlenwachstums im Frankfurter Norden und besonders im Ortsbezirk 12 ist der Magistrat gehalten, frühzeitig eine Lösung für das kommende Schuljahr 2016/2017 zu finden und zu kommunizieren. In diesem Zusammenhang wird der Magistrat gebeten, alle Bestrebungen aufzunehmen, die Neue Gymnasiale Oberstufe (NGO) an der Gräfin-Dönhoff-Straße so schnell es geht an ihren endgültigen Standort zu verlegen und mit der Entwicklung dieser in Riedberg für einen Schulstandort vorhandene Fläche umgehend zu beginnen. Damit einhergehend wird der Magistrat gebeten zu prüfen und zu berichten, ob durch eine effiziente Bauweise und optimale Ausnutzung des Grundstückes in Ergänzung eines geplanten Gymnasiums im Frankfurter Norden weitere Gymnasialkapazitäten als Dependance des Gymnasiums Riedberg oder eine Gesamtschule mit Oberstufe an der Gräfin-Dönhoff-Straße geschaffen werden können. Begründung: Der Schulentwicklungsplan (SEP) sieht unter 5.1.17 (Seite 71) am Standort Riedberg eine Integrierte Gesamtschule (IGS) ohne Oberstufe vor. Eine IGS ohne Oberstufe wird aber von den Eltern weder gewünscht noch bringt sie eine Entlastung für den schülerstarken Ortsbezirk 12. Die Datengrundlage des neuen Schulentwicklungsplans zeigt deutlich die Notwendigkeiten für gymnasiale Schulplätze auf. Auf Seite 313 wird ein Anstieg des jährlichen Platzbedarfs am Gymnasium Riedberg von 181 auf 387 Schüler bis 2021 prognostiziert. Seite 314 zeigt die riesigen Wohnbaupotentiale im Stadtteil Riedberg auf. Auf Seite 300 wird die Übergangsquote von 67,2 % auf das Gymnasium und nur 12,7% auf eine IGS dargelegt. Gleichzeitig sind die verfügbaren und geeigneten Grundstücke sehr begrenzt. Eine allein an den Eltern- und Schülerwünschen orientierte Schulform mit Option zum Abitur vor Ort ist aus Sicht des Ortsbeirates 12 dringend und zeitnah in Riedberg zu errichten.
Inhalt
Antrag vom 24.06.2015, OF 461/12
Betreff: Elternwunsch berücksichtigen - Gymnasialplätze im Frankfurter Norden schaffen Der Ortsbeirat wird gebeten, folgendes zu beschließen: Auf Grundlage des extrem schnellen Schülerzahlenwachstums im Frankfurter Norden und besonders im Ortsbezirk 12 ist der Magistrat gehalten, frühzeitig eine Lösung für das kommende Schuljahr 2016/2017 zu finden und zu kommunizieren. In diesem Zusammenhang wird der Magistrat gebeten, alle Bestrebungen aufzunehmen, die Neue Gymnasiale Oberstufe (NGO) an der Gräfin-Dönhoff-Straße so schnell es geht an ihren endgültigen Standort zu verlegen und mit der Entwicklung dieser in Riedberg für einen Schulstandort vorhandene Fläche umgehend zu beginnen. Damit einhergehend wird der Magistrat gebeten zu prüfen und zu berichten, ob durch eine effiziente Bauweise und optimale Ausnutzung des Grundstückes in Ergänzung eines geplanten Gymnasiums im Frankfurter Norden weitere Gymnasialkapazitäten als Dependance des Gymnasiums Riedberg oder eine Gesamtschule mit Oberstufe an der Gräfin-Dönhoff-Straße geschaffen werden können.
Begründung: Der Schulentwicklungsplan (SEP) sieht unter 5.1.17 (Seite 71) am Standort Riedberg eine Integrierte Gesamtschule (IGS) ohne Oberstufe vor. Eine IGS ohne Oberstufe wird aber von den Eltern weder gewünscht noch bringt sie eine Entlastung für den schülerstarken Ortsbezirk 12. Die Datengrundlage des neuen Schulentwicklungsplans zeigt deutlich die Notwendigkeiten für gymnasiale Schulplätze auf. Auf Seite 313 wird ein Anstieg des jährlichen Platzbedarfs am Gymnasium Riedberg von 181 auf 387 Schüler bis 2021 prognostiziert. Seite 314 zeigt die riesigen Wohnbaupotentiale im Stadtteil Riedberg auf. Auf Seite 300 wird die Übergangsquote von 67,2 % auf das Gymnasium und nur 12,7% auf eine IGS dargelegt. Gleichzeitig sind die verfügbaren und geeigneten Grundstücke sehr begrenzt. Eine allein an den Eltern- und Schülerwünschen orientierte Schulform mit Option zum Abitur vor Ort ist aus Sicht des Ortsbeirates 12 dringend und zeitnah in Riedberg zu errichten.Beratung im Ortsbeirat: 12
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. Juni 2015 brachte CDU im Ortsbeirat 12 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 10.07.2015 im OBR 12 abgelehnt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und LINKE. gegen CDU (= Annahme) bei Enthaltung BFF