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Unterschiedliche Wahrnehmung von Missständen durch Bewohnerinnen und Bewohner sowie Sicherheitskräfte

Vorlagentyp: OFGRÜNE
1 SitzungAbgelehnt
Vorlage
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Begründung

Missständen durch Bewohnerinnen und Bewohner sowie Sicherheitskräfte In letzter Zeit werden auf verschiedene Weise Berichte über Missstände (Drogenhandel bzw. -konsum, Sachbeschädigungen, Lärm, Drangsalierungen, Beleidigungen usw.) an Mitglieder des Ortsbeirates herangetragen, die auf Rückfrage von Mitarbeitern der Polizei und des Ordnungsamtes teilweise so nicht bestätigt werden. Exemplarisch wird hier die Niddastraße genannt. Aus diesem Bereich werden eine Vielzahl von Beschwerden gemeldet, denen Polizei und Ordnungsamt letztlich auch nicht nach -gehen (können). Die Summe der Beschwerden führt dazu, dass einige Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen für unbewohnbar erklären mussten und entsprechende Konsequenzen ziehen. Die Berichte aus der Bürgerschaft und die Reaktionen der Polizei (z. B. "keine Anzeigen eingegangen", "nicht bekannt") klaffen derart weit auseinander, dass dies nur mit den unterschiedlichen Methoden der Wahrnehmung solcher Missstände erklärt werden kann. Während die Anwohnerinnen und Anwohner alles "hautnah erleben", erfahren die Mitarbeiter der Sicherheitskräfte während der Streife die Situation "gefiltert" aus dem vorbeifahrenden Fahrzeug. Dies vorangestellt, wird der Magistrat aufgefordert, sich bei der Landespolizei dafür einzusetzen, zunächst für den Bereich der Niddastraße - wie in anderen deutschen Großstädten durchaus üblich - vermehrt Fußstreifen einzusetzen und auswerten zu lassen, ob dadurch die zuvor beschriebenen Auswirkungen auf die Anwohnerschaft gemindert werden können.

Inhalt

Antrag vom 23.10.2017, OF 440/1

Betreff: Unterschiedliche Wahrnehmung von Missständen durch Bewohnerinnen und Bewohner sowie Sicherheitskräfte In letzter Zeit werden auf verschiedene Weise Berichte über Missstände (Drogenhandel bzw. -konsum, Sachbeschädigungen, Lärm, Drangsalierungen, Beleidigungen usw.) an Mitglieder des Ortsbeirates herangetragen, die auf Rückfrage von Mitarbeitern der Polizei und des Ordnungsamtes teilweise so nicht bestätigt werden. Exemplarisch wird hier die Niddastraße genannt. Aus diesem Bereich werden eine Vielzahl von Beschwerden gemeldet, denen Polizei und Ordnungsamt letztlich auch nicht nach -gehen (können). Die Summe der Beschwerden führt dazu, dass einige Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen für unbewohnbar erklären mussten und entsprechende Konsequenzen ziehen. Die Berichte aus der Bürgerschaft und die Reaktionen der Polizei (z. B. "keine Anzeigen eingegangen", "nicht bekannt") klaffen derart weit auseinander, dass dies nur mit den unterschiedlichen Methoden der Wahrnehmung solcher Missstände erklärt werden kann. Während die Anwohnerinnen und Anwohner alles "hautnah erleben", erfahren die Mitarbeiter der Sicherheitskräfte während der Streife die Situation "gefiltert" aus dem vorbeifahrenden Fahrzeug. Dies vorangestellt, wird der Magistrat aufgefordert, sich bei der Landespolizei dafür einzusetzen, zunächst für den Bereich der Niddastraße - wie in anderen deutschen Großstädten durchaus üblich - vermehrt Fußstreifen einzusetzen und auswerten zu lassen, ob dadurch die zuvor beschriebenen Auswirkungen auf die Anwohnerschaft gemindert werden können.Beratung im Ortsbeirat: 1

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. Oktober 2017 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 1 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 07.11.2017 im OBR 1 abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 1
Sitzung 16 · 07.11.2017
TO I, TOP 32
Abgelehnt
Die Vorlage OF 440/1 wird bei Stimmengleichheit abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDU1 LinkeÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
GrüneFDPFraktionslos
Enthaltung:
SPD1 Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, 1 LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen GRÜNE, FDP und fraktionslos (= Annahme); SPD und 1 LINKE. (= Enthaltung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung