Überfällige Sanierungsmaßnahmen in der Robert-Schumann-Schule
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Robert-Schumann-Schule ist heute reine Grundschule. Sie ist als Grund- und Hauptschule gebaut worden. Einige Räumlichkeiten bestehen noch genau wie es damals sinnvoll war: Küche, Werkraum und alter Filmraum sind seit mindestens 20, eher 25 Jahren nicht renoviert worden. Diese Räume bieten hervorragende Möglichkeiten auch für eine Grundschule, vor allem wenn sie sich langfristig auch eine Ausweitung der Betreuungszeiten oder eine Entwicklung zur Ganztagsschule einstellen möchte. So könnte die Zusammenlegung des Werkraums mit der alten, wirklich dringend renovierungsbedürftigen Küche mit einer Abtrennmöglichkeit dazu führen, dass ein Elternsprechzimmer eingerichtet werden könnte, dass die Kinder auch im Klassenverband die Küche benutzen könnten und dass bei einer Über-Mittag-Betreuung ein Raum zum Essen da wäre. Für den Werkraum, der dann umgewidmet würde, müsste ein Ersatzraum entstehen, der auch gleichzeitig als Kunstfachraum dienen könnte. Einen solchen gibt es an der Schule bisher nicht. Neue Grundschulen wie die am Riedberg oder am Frankfurter Bogen sind sehr gut ausgestattet. Es wäre schön, wenn auch an „alten“ Schulen mit ähnlichen Maßstäben moderne Lehr- und Lernbedingungen eingerichtet werden würden. Im Sommer herrschen in den Klassenräumen nach Süden sehr schlechte Unterrichtsbedingungen, da die alte Beschattungsanlage überwiegend defekt ist und bei geöffneten Fenstern eine hohe Lärmbelastung durch die Heddernheimer Kirchstraße entsteht.
Inhalt
Antrag vom 26.02.2009, OF 405/8
Betreff:
Überfällige Sanierungsmaßnahmen in der Robert-Schumann-Schule
Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, im Rahmen der durch das Konjunkturprogramm der Bundesregierung für die Sanierung von Schulen vorgesehenen Mittel folgende Maßnahmen an der Robert-Schumann-Schule zu finanzieren und im Jahr 2009 durchzuführen:
- die bereits beantragten Maßnahmen zum Lärmschutz: In drei Räumen müssen die Decken entsprechend nachgerüstet werden.
- die bereits beantragten Maßnahmen zur Beschattung der Klassenräume nach Süden
- ein Spielgerät für den Schulhof, das Klettermöglichkeiten bietet, evtl. auch eine Kletterwand, ein integriertes Baumhaus oder eine Hochebene mit Kletternetz
- die dringend erforderliche Sanierung und die Zusammenlegung von Küche und Werkraum zu einem großen Raum mit Küchenzeile für Grundschüler und Abtrennmöglichkeit als Elternsprechzimmer/Kleingruppenraum/ Ruheraum. Dieser Raum könnte bei einer Mittagsbetreuung auch als Kantine dienen.
- die ebenso dringend erforderliche Sanierung des alten Filmraums und dessen Einrichtung als Kunst- und Werkraum
- der Einbau von Toiletten, die näher an den Klassenräumen liegen, da die derzeitigen sanitären Anlagen für Grundschüler nicht geeignet sind. Der Weg zur Toilette ist für viele Klassen zu weit und unbeaufsichtigt.
Begründung:
Die Robert-Schumann-Schule ist heute reine Grundschule. Sie ist als Grund- und Hauptschule gebaut worden. Einige Räumlichkeiten bestehen noch genau wie es damals sinnvoll war: Küche, Werkraum und alter Filmraum sind seit mindestens 20, eher 25 Jahren nicht renoviert worden. Diese Räume bieten hervorragende Möglichkeiten auch für eine Grundschule, vor allem wenn sie sich langfristig auch eine Ausweitung der Betreuungszeiten oder eine Entwicklung zur Ganztagsschule einstellen möchte.
So könnte die Zusammenlegung des Werkraums mit der alten, wirklich dringend renovierungsbedürftigen Küche mit einer Abtrennmöglichkeit dazu führen, dass ein Elternsprechzimmer eingerichtet werden könnte, dass die Kinder auch im Klassenverband die Küche benutzen könnten und dass bei einer Über-Mittag-Betreuung ein Raum zum Essen da wäre.
Für den Werkraum, der dann umgewidmet würde, müsste ein Ersatzraum entstehen, der auch gleichzeitig als Kunstfachraum dienen könnte. Einen solchen gibt es an der Schule bisher nicht. Neue Grundschulen wie die am Riedberg oder am Frankfurter Bogen sind sehr gut ausgestattet. Es wäre schön, wenn auch an "alten“ Schulen mit ähnlichen Maßstäben moderne Lehr- und Lernbedingungen eingerichtet werden würden.
Im Sommer herrschen in den Klassenräumen nach Süden sehr schlechte Unterrichtsbedingungen, da die alte Beschattungsanlage überwiegend defekt ist und bei geöffneten Fenstern eine hohe Lärmbelastung durch die Heddernheimer Kirchstraße entsteht.
Beratung im Ortsbeirat: 8
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. Februar 2009Sie sind hierOFOF 405/8Überfällige Sanierungsmaßnahmen in der Robert-Schumann-SchuleOrtsbeiratsantrag · CDU
- 12. März 2009OMOM 3076Überfällige Sanierungsmaßnahmen in der Robert-Schumann-SchuleDirektanregung
- 20. Mai 2009Antwort des Magistrats · nach 12 WochenSTST 841Überfällige Sanierungsmaßnahmen in der Robert-Schumann-SchuleStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme