Neugestaltung Kirchplatz Bockenheim
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Der Kirchplatz bildete die historische Ortsmitte Bockenheims. Durch die Wegnahme der Häuserzeilen südlich der Ginnheimer Straße nach dem Krieg, ist dort öffentlicher Raum geschaffen worden, der heute nicht zielgerichtet genutzt wird. In Folge des U-Bahn-Baus wurde der Platz so gestaltet, dass der Charakter eines Platzes weitgehend verloren gegangen ist, und eine öffentliche Nutzung kaum möglich ist. Die Funktion eines Platzes für kleinere lokale Veranstaltungen, wie Weihnachtsmarkt oder Gemeindefest wird heute von keinem Platz in Bockenheim optimal abgedeckt. Die derzeitige Gestaltung des Platzes sorgt eher für eine Abschottung des Platzes nach Süden zu den heute zentralen Bereichen Bockenheims (Grempstraße / Leipziger Straße) als für eine Öffnung. Anlage 1 (ca. 106 KB)
Inhalt
Antrag vom 16.09.2009, OF 401/2
Betreff:
Neugestaltung Kirchplatz Bockenheim
Der Ortsbeirat möge beschießen:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten,
- die Neugestaltung des Kirchplatzes in Bockenheim in das Programm Schöneres Frankfurt aufzunehmen.
- Planungsentwürfe für eine Neugestaltung des Kirchplatzes mit folgenden Maßgaben zu erstellen:
- Wiederherstellung eines offenen Platzes, der gelegentliche öffentliche Nutzungen wie etwa Gemeindefest oder Weihnachtsmarkt ermöglicht,
- Schaffung von Sitzmöglichkeiten sowie einer zum Verweilen einladenden Atmosphäre,
- Optische Öffnung des Platzes nach Südosten zur Ginnheimer Straße,
- Beseitigung der Blumenkübel,
- Beseitigung der Sandkiste,
- Die Möglichkeit auf dem Platz Fußball zu spielen sollte soweit wie möglich eingeschränkt werden,
- Einbindung der angrenzenden Straßen sowie Flächen bis zu den gegenüberliegenden Häuserzeilen (Fritzlarer Straße, Ginnheimer Straße) in das Konzept,
- Überprüfung des Beleuchtungskonzeptes des gesamten Platzes,
- Prüfung der Möglichkeiten alternativer Bodenbeläge,
- Prüfung der Möglichkeit, die Ginnheimer Straße zwischen Appelsgasse und Grempstraße um die Breite der sich dort befindlichen ehemaligen Bushaltebuchten nach Südosten zu verschwenken.
Es dient zur Kenntnis, dass der Ortsbeirat beabsichtigt, durch Bildung einer Planungsgruppe das Stadtplanungsamt bei der Abstimmung von Gestaltungsvorschlägen zu begleiten.
Es dient weiterhin zur Kenntnis, dass der Ortsbeirat 2 mit Verabschiedung dieser Initiative seine Bereitschaft erklärt, für die bauliche Umsetzung der Neugestaltung aus seinem Budget einen angemessenen Finanzierungsbeitrag bereitzustellen.
Begründung:
Der Kirchplatz bildete die historische Ortsmitte Bockenheims. Durch die Wegnahme der Häuserzeilen südlich der Ginnheimer Straße nach dem Krieg, ist dort öffentlicher Raum geschaffen worden, der heute nicht zielgerichtet genutzt wird.
In Folge des U-Bahn-Baus wurde der Platz so gestaltet, dass der Charakter eines Platzes weitgehend verloren gegangen ist, und eine öffentliche Nutzung kaum möglich ist.
Die Funktion eines Platzes für kleinere lokale Veranstaltungen, wie Weihnachtsmarkt oder Gemeindefest wird heute von keinem Platz in Bockenheim optimal abgedeckt.
Die derzeitige Gestaltung des Platzes sorgt eher für eine Abschottung des Platzes nach Süden zu den heute zentralen Bereichen Bockenheims (Grempstraße / Leipziger Straße) als für eine Öffnung.
Anlage 1 (ca. 106 KB)Beratung im Ortsbeirat: 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. September 2009Sie sind hierOFOF 401/2Neugestaltung Kirchplatz BockenheimOrtsbeiratsantrag · CDU
- 21. September 2009OAOA 985Neugestaltung Kirchplatz BockenheimAnregung
- 5. März 2010BB 169Neugestaltung Kirchplatz BockenheimMagistratsbericht
- 27. August 2010BB 568Neugestaltung Kirchplatz BockenheimMagistratsbericht
- 2. Dezember 2011Antwort des Magistrats · nach 115 WochenBB 491Neugestaltung Kirchplatz BockenheimMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, 3 SPD, FDP, LINKE. und Freie Wähler; 1 SPD (= Enthaltung)