Pilotweise Einrichtung eines abgegrenzten und gut einsehbaren Crack-Konsum-Areals mit ausstiegsorientierten und wissenschaftlich überwachten Hilfsangeboten für…
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Pilotweise Einrichtung eines abgegrenzten und gut einsehbaren Crack-Konsum-Areals mit ausstiegsorientierten und wissenschaftlich überwachten Hilfsangeboten für Süchtige zur Entlastung des Bahnhofsviertels
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBegründung
einsehbaren Crack-Konsum-Areals mit ausstiegsorientierten und wissenschaftlich überwachten Hilfsangeboten für Süchtige zur Entlastung des Bahnhofsviertels Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob sich im Bahnhofsviertel auf einer geeigneten Liegenschaft ein Crack-Areal mit einer dafür geeigneten Räumlichkeit nach dem Vorbild des "Drob Inn" in Hamburg einrichten lässt, in welchem Crack-Süchtige in einem wissenschaftlich begleiteten und überwachten Pilotprojekt Crack konsumieren können und ausstiegsorientierte und maßgeschneiderte Hilfsangebote annehmen können, um den Weg aus der Sucht heraus zu finden. Begründung: Der Frankfurter Weg mit einer sorgfältig austarierten Mischung aus Repression und Hilfsangeboten für Drogensüchtige ist nach wie vor vorbildlich. Die neue Leitdroge Crack hat die Drogenszene im Bahnhofsviertel allerdings massiv verändert und gefährdet Sicherheit und Sicherheitsgefühl vieler Menschen insbesondere in der Taunus-, Elbe- und Niddastraße. Diese Realität muss der Magistrat endlich zur Kenntnis nehmen. Die im Rahmen der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) zusätzlich im Bahnhofsviertel eingesetzten Polizisten haben in den letzten Monaten sehr gute Arbeit geleistet. Repression alleine greift jedoch zu kurz. Der Frankfurter Weg muss deshalb weitergedacht und weiterentwickelt werden, um die Crackproblematik endlich in den Griff zu bekommen und das Bahnhofsviertel wieder sicherer zu machen. Die Stadt sollte den Cracksüchtigen mit qualifiziertem Personal auf einem abgegrenzten Areal nach dem Hamburger Vorbild "Drob Inn" ein niedrigschwelliges, ausstiegsorientiertes und vernetztes Angebot von ambulanten und stationären Hilfen anbieten, um sie sukzessive von der Straße zu holen. Ein solches Projekt sollte pilotweise durchgeführt und wissenschaftlich überwacht werden. Es geht keinesfalls darum, rechtsfreie Räume zu schaffen. Das Ziel muss sein, einen Rückzugsort für die Konsumenten zu schaffen, um die Situation überschaubarer zu machen und die Sicherheit für alle Bürger zurück zu gewinnen. Die wichtigen Fortschritte, die in den letzten Monaten durch die repressiven Maßnahmen im Rahmen von verstärkten Polizeieinsätzen im Bahnhofsviertel erzielt worden sind, haben im Hinblick auf die Crack-Problematik dazu geführt, dass Süchtige ausgewichen und sich nunmehr über das Viertel verstreut aufhalten. Ein Crack-Areal nach den o.g. Kriterien könnte für die Konsumenten einen Anreiz schaffen, ihrem Konsum dort nachzugehen, wo sie zugleich Hilfe bekommen, besser geschützt, weder die Konsumenten anderer Substanzen noch Bürger und Gewerbetreibende durch häufig aggressives Verhalten stören und einen Weg aus der Sucht finden können.
Inhalt
Antrag vom 12.06.2017, OF 353/1
Betreff: Pilotweise Einrichtung eines abgegrenzten und gut einsehbaren Crack-Konsum-Areals mit ausstiegsorientierten und wissenschaftlich überwachten Hilfsangeboten für Süchtige zur Entlastung des Bahnhofsviertels
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob sich im Bahnhofsviertel auf einer geeigneten Liegenschaft ein Crack-Areal mit einer dafür geeigneten Räumlichkeit nach dem Vorbild des "Drob Inn" in Hamburg einrichten lässt, in welchem Crack-Süchtige in einem wissenschaftlich begleiteten und überwachten Pilotprojekt Crack konsumieren können und ausstiegsorientierte und maßgeschneiderte Hilfsangebote annehmen können, um den Weg aus der Sucht heraus zu finden.
Begründung: Der Frankfurter Weg mit einer sorgfältig austarierten Mischung aus Repression und Hilfsangeboten für Drogensüchtige ist nach wie vor vorbildlich. Die neue Leitdroge Crack hat die Drogenszene im Bahnhofsviertel allerdings massiv verändert und gefährdet Sicherheit und Sicherheitsgefühl vieler Menschen insbesondere in der Taunus-, Elbe- und Niddastraße. Diese Realität muss der Magistrat endlich zur Kenntnis nehmen. Die im Rahmen der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) zusätzlich im Bahnhofsviertel eingesetzten Polizisten haben in den letzten Monaten sehr gute Arbeit geleistet. Repression alleine greift jedoch zu kurz. Der Frankfurter Weg muss deshalb weitergedacht und weiterentwickelt werden, um die Crackproblematik endlich in den Griff zu bekommen und das Bahnhofsviertel wieder sicherer zu machen. Die Stadt sollte den Cracksüchtigen mit qualifiziertem Personal auf einem abgegrenzten Areal nach dem Hamburger Vorbild "Drob Inn" ein niedrigschwelliges, ausstiegsorientiertes und vernetztes Angebot von ambulanten und stationären Hilfen anbieten, um sie sukzessive von der Straße zu holen. Ein solches Projekt sollte pilotweise durchgeführt und wissenschaftlich überwacht werden. Es geht keinesfalls darum, rechtsfreie Räume zu schaffen. Das Ziel muss sein, einen Rückzugsort für die Konsumenten zu schaffen, um die Situation überschaubarer zu machen und die Sicherheit für alle Bürger zurück zu gewinnen. Die wichtigen Fortschritte, die in den letzten Monaten durch die repressiven Maßnahmen im Rahmen von verstärkten Polizeieinsätzen im Bahnhofsviertel erzielt worden sind, haben im Hinblick auf die Crack-Problematik dazu geführt, dass Süchtige ausgewichen und sich nunmehr über das Viertel verstreut aufhalten. Ein Crack-Areal nach den o.g. Kriterien könnte für die Konsumenten einen Anreiz schaffen, ihrem Konsum dort nachzugehen, wo sie zugleich Hilfe bekommen, besser geschützt, weder die Konsumenten anderer Substanzen noch Bürger und Gewerbetreibende durch häufig aggressives Verhalten stören und einen Weg aus der Sucht finden können.Beratung im Ortsbeirat: 1
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Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 12. Juni 2017 brachte SPD im Ortsbeirat 1 diesen Antrag ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.