Kinder- und Jugendsozialarbeit im Stadtteil Bergen-Enkheim
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
2007 ist der bisherige langjährige Sozialarbeiter für die Jugendarbeit in Bergen-Enkheim in den Ruhestand gegangen. Sein Büro in der Borsigallee, in dem auch Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen angeboten wurden, dient inzwischen anderen Zwecken. Eine Nachfolge personell und sachlich ist nicht erkennbar. Auch die letzte offene Kinder- und Jugendarbeit, das Werken in der Schule am Hang, ist eingestellt, eine Fortführung nicht erkennbar. Damit besteht alleine in Bergen nur noch ein kleiner provisorischer Jugendtreff. Schon der frühere, viele Jahre alte Jugendplan wies für Bergen-Enkheim Defizite auf. Allerdings wurde damals auch festgelegt, dass an eine Erweiterung des Angebotes erst nach dem Bau des geplanten Jugendzentrums Leuchte herangegangen werden sollte. Aber: Die bestehenden Angebote sollten bis dahin erhalten bleiben. Offensichtlich wird aber seitens des zuständigen Dezernats und der Kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der sozial notwendigen Jugendarbeit in unserem Stadtteil derzeit keine Bedeutung mehr beigemessen.
Inhalt
Antrag vom 16.05.2008, OF 312/16
Betreff:
Kinder- und Jugendsozialarbeit im Stadtteil Bergen-Enkheim
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung möge bschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert:
- ein schlüssiges Konzept für die Kinder- und Jugendarbeit in Bergen-Enkheim bis zum Bau des Jugendhauses in der Leuchte vorzulegen.
- die bisher vorhandenen Angebote unverzüglich wieder aufzubauen und diese Angebote öffentlich darzustellen.
Begründung:
2007 ist der bisherige langjährige Sozialarbeiter für die Jugendarbeit in Bergen-Enkheim
in den Ruhestand gegangen. Sein Büro in der Borsigallee, in dem auch Arbeiten mit Kindern
und Jugendlichen angeboten wurden, dient inzwischen anderen Zwecken. Eine Nachfolge
personell und sachlich ist nicht erkennbar.
Auch die letzte offene Kinder- und Jugendarbeit, das Werken in der Schule am Hang, ist
eingestellt, eine Fortführung nicht erkennbar. Damit besteht alleine in Bergen nur noch ein
kleiner provisorischer Jugendtreff.
Schon der frühere, viele Jahre alte Jugendplan wies für Bergen-Enkheim Defizite auf.
Allerdings wurde damals auch festgelegt, dass an eine Erweiterung des Angebotes erst
nach dem Bau des geplanten Jugendzentrums Leuchte herangegangen werden sollte.
Aber: Die bestehenden Angebote sollten bis dahin erhalten bleiben. Offensichtlich wird
aber seitens des zuständigen Dezernats und der Kommunalen Kinder-, Jugend- und
Familienhilfe der sozial notwendigen Jugendarbeit in unserem Stadtteil derzeit keine
Bedeutung mehr beigemessen.
Beratung im Ortsbeirat: 16
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Mai 2008Sie sind hierOFOF 312/16Kinder- und Jugendsozialarbeit im Stadtteil Bergen-EnkheimOrtsbeiratsantrag · WBE
- 12. August 2008OAOA 698Kinder- und Jugendsozialarbeit im Stadtteil Bergen-EnkheimAnregung
- 19. November 2008Antwort des Magistrats · nach 27 WochenSTST 1613Kinder- und Jugendsozialarbeit im Stadtteil Bergen-EnkheimStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, 3 SPD, WBE, fwf und FDP gegen GRÜNE (= Ablehnung) bei 1 Enthaltung SPD