Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Leerstand intelligent nutzen statt Grünflächen versiegeln

Vorlagentyp: OFGRÜNE
1 SitzungAbgelehnt

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Wohnen verfolgen

Begründung

Grünflächen versiegeln Der Magistrat wird aufgefordert, ein Konzept zu erarbeiten, wie über Anreize und kreative Ideen die Eigentümer leerstehender Wohnungen und ungenutzter Gewerberäume bzw. Gewerbeflächen gewonnen werden können, diese Leerstandsflächen für Wohnraum dauerhaft zu aktivieren. Begründung: Während der Magistrat zu prüfen beabsichtigt, ob die Grünflächen zwischen Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach versiegelt und irgendwann einmal bebaut werden können, steht in Harheim - aber auch in ganz Frankfurt - in erheblichem Ausmaß bereits versiegelte und bebaute Fläche ungenutzt leer. Die Renovierung beziehungsweise der Umbau kann zwar im Einzelfall eine Nutzung zunächst unwirtschaftlich erscheinen lassen. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass bei Sanierung, Renovierung und Umnutzung keine zusätzlichen Grünflächen versiegelt werden müssen. Berichten der Presse zufolge, die Expertenmeinungen zitieren, haben 2015 in Frankfurt 1,39 Millionen Quadratmeter leerstehender Gewerberaum auf Nutzung gewartet. Leerstehender Wohnraum war darin noch nicht einmal enthalten. Diese Fläche allein entspricht etwa 20.000 Drei-Zimmer Wohnungen. Fläche, die bereits versiegelt ist, und für die deswegen nicht zusätzliche, für das Stadtklima bedeutungsvolle Grünfläche, für die Wohnqualität unverzichtbare Erholungsfläche oder für die Lebensmittelproduktion geeignete Agrarfläche verbraucht werden müsste.

Inhalt

Antrag vom 25.09.2016, OF 30/14

Betreff: Leerstand intelligent nutzen statt Grünflächen versiegeln Der Magistrat wird aufgefordert, ein Konzept zu erarbeiten, wie über Anreize und kreative Ideen die Eigentümer leerstehender Wohnungen und ungenutzter Gewerberäume bzw. Gewerbeflächen gewonnen werden können, diese Leerstandsflächen für Wohnraum dauerhaft zu aktivieren.

Begründung: Während der Magistrat zu prüfen beabsichtigt, ob die Grünflächen zwischen Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach versiegelt und irgendwann einmal bebaut werden können, steht in Harheim - aber auch in ganz Frankfurt - in erheblichem Ausmaß bereits versiegelte und bebaute Fläche ungenutzt leer. Die Renovierung beziehungsweise der Umbau kann zwar im Einzelfall eine Nutzung zunächst unwirtschaftlich erscheinen lassen. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass bei Sanierung, Renovierung und Umnutzung keine zusätzlichen Grünflächen versiegelt werden müssen. Berichten der Presse zufolge, die Expertenmeinungen zitieren, haben 2015 in Frankfurt 1,39 Millionen Quadratmeter leerstehender Gewerberaum auf Nutzung gewartet. Leerstehender Wohnraum war darin noch nicht einmal enthalten. Diese Fläche allein entspricht etwa 20.000 Drei-Zimmer Wohnungen. Fläche, die bereits versiegelt ist, und für die deswegen nicht zusätzliche, für das Stadtklima bedeutungsvolle Grünfläche, für die Wohnqualität unverzichtbare Erholungsfläche oder für die Lebensmittelproduktion geeignete Agrarfläche verbraucht werden müsste.Beratung im Ortsbeirat: 14

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. September 2016 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 14 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 10.10.2016 im OBR 14 abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 14
Sitzung 5 · 10.10.2016
TO I, TOP 10
Abgelehnt
Die Vorlage OF 30/14 wird bei Stimmengleichheit abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDU
Ablehnung:
GrüneSPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU gegen GRÜNE und SPD (= Annahme)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung