Gründung eines Arbeitskreises „Zukunft für Nieder-Eschbach“
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
"Zukunft für Nieder-Eschbach" Vorgang: Erledigt gemäß § 21 GOS (Ablauf der X. Wahlperiode) Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Ortsvorsteher wird beauftragt, gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden der im Ortsbeirat 15 vertretenen Parteien einen Arbeitskreis "Zukunft für Nieder-Eschbach" ins Leben zu rufen, der unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte wie der wirtschaftlichen Situation der Gewerbetreibenden, der Situation der Vereine, der Situation junger Familien, der Situation älterer Mitbürger, der zu erwartenden demographischen Entwicklung, dem Gesichtspunkt der Daseinsvorsorge, einer effektiven Wirtschaftsförderung sowie grundsätzlichen Erwägungen eine Strategie entwickelt, die Nieder-Eschbach eine zukunftsfähige und langfristige Perspektive für ihre Weiterentwicklung und nachhaltige Gesundung gibt. Die Zusammensetzung des Arbeitskreises soll sich vor dem Hintergrund des Ziels einer umfassenden Konzeptentwicklung sowohl im Hinblick auf den Prozess und den Dialog als auch auf das Erreichens eines maximalen Ergebnisses, einen breiten, der Zielerreichung dienenden Personenkreis umfassen sowie weitere Institutionen wie auch die Öffentlichkeit, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Sach- und Fachkunde, einbinden. Begründung: Es gibt viele Fragen, die in der näheren Zukunft für unseren Ortsteil entschieden werden müssen: - Wo werden neue Baugebiete ausgewiesen? Der Oberbürgermeister möchte das fruchtbare Ackerland zwischen Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach einer Trabantensiedlung opfern - Wie wird der Ortsmittelpunkt gestaltet, wenn der Feuerwehrstützpunkt in der Ortsmitte aufgegeben wird? Erste Planungen liegen vor, sollten aber um die anliegenden Straßen erweitert werden - Wie kann ein weiteres Einzelhandelssterben in Nieder-Eschbach wirksam verhindert werden? Was kann der Ortsbeirat, was die Wirtschaftsförderung tun, um die Ladenbetreiber zu unterstützen und den Immobilieneigentümern bei der Neuvermietung leerstehender Ladenflächen unter die Arme zu greifen? - Wie kann die Nahversorgung langfristig im alten Ortskern sichergestellt werden? - Wie kann verhindert werden, dass die Ortsdurchfahrt weiterhin als Schleichweg für den morgendlichen Berufsverkehr aus der Wetterau genutzt wird? Hilft ein neuer Straßenbelag? Sollten verkehrsberuhigende Maßnahmen ergriffen werden? Was sagen die direkten Anwohner dazu? - Finden junge Familien genügend Anreiz, in unserem schönen Ort zu bleiben? - Welche Vorstellungen haben die Jugendlichen von einem lebenswerten Ort? - Welche Wünsche haben Kindereinrichtungen und Schulen? - Wo kann der vom Ortsbeirat beschlossene Fitness-Parcours für Senioren eingerichtet werden? - Wie kann die Gewerbefläche der Fa. Lesser zukünftig sinnvoll genutzt werden -U.v.a In seiner Neujahrsansprache erwähnte der Ortsvorsteher die dringend notwendige Entwicklung eines Gesamtkonzepts für Nieder-Eschbach. Um zukünftige Planungen aus "einem Guss" entwerfen zu können und Alleinstellungsmerkmale unserer Gemeinde zu erarbeiten, die uns von Nachbargemeinden unterscheiden, Identität schafft und allen Altersgruppen, von Kindern, Jugendlichen, jungen Familien bis hin zu Senioren ein liebens- und lebenswertes Zuhause bieten kann, soll dieses Konzept in eine erste Planungsphase treten. Mit der Gründung dieses Arbeitskreises nach dem Vorbild anderer Gemeinden in Hessen soll ein möglichst breites Meinungsspektrum abgebildet werden, das dann als Planungsgrundlage für weitere Anträge und Aktionen im Ortsgebiet herangezogen werden kann. Weitere Begründung erfolgt mündlich.
Inhalt
Antrag vom 18.02.2015, OF 269/15
Betreff: Gründung eines Arbeitskreises "Zukunft für Nieder-Eschbach" Vorgang: Erledigt gemäß § 21 GOS (Ablauf der X. Wahlperiode) Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Ortsvorsteher wird beauftragt, gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden der im Ortsbeirat 15 vertretenen Parteien einen Arbeitskreis "Zukunft für Nieder-Eschbach" ins Leben zu rufen, der unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte wie der wirtschaftlichen Situation der Gewerbetreibenden, der Situation der Vereine, der Situation junger Familien, der Situation älterer Mitbürger, der zu erwartenden demographischen Entwicklung, dem Gesichtspunkt der Daseinsvorsorge, einer effektiven Wirtschaftsförderung sowie grundsätzlichen Erwägungen eine Strategie entwickelt, die Nieder-Eschbach eine zukunftsfähige und langfristige Perspektive für ihre Weiterentwicklung und nachhaltige Gesundung gibt. Die Zusammensetzung des Arbeitskreises soll sich vor dem Hintergrund des Ziels einer umfassenden Konzeptentwicklung sowohl im Hinblick auf den Prozess und den Dialog als auch auf das Erreichens eines maximalen Ergebnisses, einen breiten, der Zielerreichung dienenden Personenkreis umfassen sowie weitere Institutionen wie auch die Öffentlichkeit, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Sach- und Fachkunde, einbinden.
Begründung: Es gibt viele Fragen, die in der näheren Zukunft für unseren Ortsteil entschieden werden müssen: - Wo werden neue Baugebiete ausgewiesen? Der Oberbürgermeister möchte das fruchtbare Ackerland zwischen Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach einer Trabantensiedlung opfern - Wie wird der Ortsmittelpunkt gestaltet, wenn der Feuerwehrstützpunkt in der Ortsmitte aufgegeben wird? Erste Planungen liegen vor, sollten aber um die anliegenden Straßen erweitert werden - Wie kann ein weiteres Einzelhandelssterben in Nieder-Eschbach wirksam verhindert werden? Was kann der Ortsbeirat, was die Wirtschaftsförderung tun, um die Ladenbetreiber zu unterstützen und den Immobilieneigentümern bei der Neuvermietung leerstehender Ladenflächen unter die Arme zu greifen? - Wie kann die Nahversorgung langfristig im alten Ortskern sichergestellt werden? - Wie kann verhindert werden, dass die Ortsdurchfahrt weiterhin als Schleichweg für den morgendlichen Berufsverkehr aus der Wetterau genutzt wird? Hilft ein neuer Straßenbelag? Sollten verkehrsberuhigende Maßnahmen ergriffen werden? Was sagen die direkten Anwohner dazu? - Finden junge Familien genügend Anreiz, in unserem schönen Ort zu bleiben? - Welche Vorstellungen haben die Jugendlichen von einem lebenswerten Ort? - Welche Wünsche haben Kindereinrichtungen und Schulen? - Wo kann der vom Ortsbeirat beschlossene Fitness-Parcours für Senioren eingerichtet werden? - Wie kann die Gewerbefläche der Fa. Lesser zukünftig sinnvoll genutzt werden -U.v.a In seiner Neujahrsansprache erwähnte der Ortsvorsteher die dringend notwendige Entwicklung eines Gesamtkonzepts für Nieder-Eschbach. Um zukünftige Planungen aus "einem Guss" entwerfen zu können und Alleinstellungsmerkmale unserer Gemeinde zu erarbeiten, die uns von Nachbargemeinden unterscheiden, Identität schafft und allen Altersgruppen, von Kindern, Jugendlichen, jungen Familien bis hin zu Senioren ein liebens- und lebenswertes Zuhause bieten kann, soll dieses Konzept in eine erste Planungsphase treten. Mit der Gründung dieses Arbeitskreises nach dem Vorbild anderer Gemeinden in Hessen soll ein möglichst breites Meinungsspektrum abgebildet werden, das dann als Planungsgrundlage für weitere Anträge und Aktionen im Ortsgebiet herangezogen werden kann. Weitere Begründung erfolgt mündlich.Beratung im Ortsbeirat: 15
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 18. Februar 2015 brachte FDP im Ortsbeirat 15 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme